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Printsterben, keine Jahresendrallye, Budget-Stopp: Das prägte 2012. W&V Online hat bei Vermarktern, Verbänden und Planern aber auch viel Positives erfragt...
Printsterben, keine Jahresendrallye, Budget-Stopp: Das prägte 2012. W&V Online hat bei Vermarktern, Verbänden und Planern aber auch viel Positives erfragt... © Foto:W&V

Umfrage | | von Petra Schwegler

Das Jahr in 140 Zeichen: So schlecht war #2012 dann doch nicht....

Das Jahr 2012 ist für so manchen in der Branche gar nicht so schlecht ausgegangen - trotz der Euro-Krise, die rund um Deutschland tobt. Einige schneiden sogar glänzend ab. Das ist der Eindruck einer Umfrage von W&V Online unter Vermarktern der klassischen Medien, Verbänden sowie Mediaplanern. Auch wenn Print 2012 sicher zu den Verlierern gehört und mit der "Financial Times Deutschland" eines der Aushängeschilder verliert: Hier haben Verlagsmanager nach eigenen Angaben die eine oder andere Weiche gestellt, um für die Zukunft besser gerüstet zu sein (zu finden in der Bildergalerie).

Diverse Prognosen vom Jahresbeginn haben sich bestätigt. Echtes Wachstum bei den Umsätzen kommt in der Tat vor allem von den digitalen Kanälen. Zudem hat sich der Wettbewerb zwischen den einzelnen Mediengattungen wirklich verschärft – harsche Worte sind gar zwischen Print und TV gefallen. Des Weiteren ist im Verlauf des Werbejahrs 2012 die Unsicherheit durch die Krise des europäischen Raums dann doch noch zum Tragen gekommen: Wichtige Werbekunden halten Budgets zurück, zuletzt deutlich zu sehen in den Zahlen von Nielsen Media Research zum Bruttowerbemarkt. Und: Im TV haben die öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF von der Vermarktung der Sport-Highlights Fußball-Euro 2012 und Olympische Sommerspiele in London in der Tat profitiert. Das ZDF Werbefernsehen meldet gar einen überdurchschnittlichen Zuwachs um 5,2 Prozent gegenüber Vorjahr und daraus resultierend ein Zehn-Jahres-Hoch mit geschätzt gut 200 Millionen Euro an Bruttowerbeumsatz. In vielen Bereichen hat nur geholfen, die Zähne zusammenzubeißen. So etwa verfahren freie Produzenten, die von den straffen Kostenvorgaben der teils börsennotierten Sender gedrückt werden.

Festzuhalten gilt für 2012, dass sich die klassischen Medien in rasantem Tempo mit dem Social Web vernetzen – der Ort, an dem sich die potenziellen Zuschauer, Leser, Hörer, Nutzer immer mehr austauschen. Von dort kommt zwar viel Kritik – wie einige "Shitstorms" über Medien in diesem Jahr belegen. Aber richtig gemacht, sorgen Facebook, Twitter oder auch YouTube für mehr Aufmerksamkeit bei klassischen Medienangeboten. Ein gutes Beispiel dafür ist der Erfolg der RTL-II-Vorabendreihe "Berlin – Tag & Nacht". Viele der weit mehr als zwei Millionen Facebook-Fans, die Ideen einspielen, gucken auch eifrig das Format im TV und beflügeln die Access-Primetime ebenso wie die Marktanteile des Münchner Senders generell.

Zumal Social Media so eine große Rolle übernommen hat, lässt auch W&V Online Vermarkter und Mediaplaner in Twitter-Manier das Werbejahr im Rückblick beurteilen. Sie finden in unserer Bildergalerie, was Manager in 140 Zeichen zu 2012 zu sagen haben...

Das Jahr in 140 Zeichen: So schlecht war #2012 dann doch nicht....

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