Außerdem könnte sich seine Einstellung zum Leistungsschutzrecht ändern:

Die Computer-Brille kann sich mit dem Internet verbinden und hat an einer Seite einen kleinen durchsichtigen Bildschirm, auf dem Informationen eingeblendet werden können. Google Glass ist ein Projekt, um das sich Mitgründer Sergey Brin persönlich kümmert. Er will damit das Internet noch nahtloser in den Alltag integrieren. So kann man der Brille zum Beispiel per Stimme befehlen, ein Video oder ein Foto aufzunehmen oder Informationen aus dem Internet wie Wetter oder Wegbeschreibungen anzuzeigen.

Kai Diekmann lebt aktuell im Silicon Valley und hat Anzug und Gelfrisur gegen Bart und Kapuzenpulli ausgetauscht. Seinen Imagewandel inszeniert er in einer Homestory im aktuellen "Spiegel". Wie authentisch und sinnvoll das ist hat W&V den Imageberater Frank Dopheide gefragt. 

Weitere Gewinner des Wettbewerbs um die ersten Brillen hat "Business Insider" identifiziert. Darunter einen Tierpfleger, einen Feuerwehrmann und einen Arzt. Eine Produktionsstätte für Google Glass steht offenbar auch schon fest. Laut Finanznachrichtenagentur Bloomberg werden die Geräte in Santa Clara von Foxconn hergestellt. Foxconn ist vor allem als Produzent von Apple-Geräten wie iPhone und iPad-Tablet bekannt. Die in Taiwan beheimatete Firma lässt größtenteils in China fertigen. Eine Bestätigung von Foxconn gibt es noch nicht. 

fm/dpa


Franziska Mozart
Autor: Franziska Mozart

Franziska Mozart berichtet seit vielen Jahren über die Marketing- und Medien-Branche. Die freie Journalistin beschäftigt sich am liebsten mit Nachhaltigkeit und Digitalisierung und am allerliebsten mit der Schnittstelle dieser beiden Bereiche. Für die W&V ist sie regelmäßig als Nachrichtenchefin tätig und betreut den Green CMO Award sowie den Deutschen Mediapreis betreut. Sie gilt als Expertin zum Thema Nachhaltigkeitsmarketing und ist Co-Autorin des Buches "Superpower Sustainable Marketing".