Ligatus-Geschäftsführer Lars Hasselbach und sein Team meinen: Mit gut gemachter Reklame können Werbevermeider überzeugt werden.
Ligatus-Geschäftsführer Lars Hasselbach und sein Team meinen: Mit gut gemachter Reklame können Werbevermeider überzeugt werden. © Foto:Ligatus/G+J

Schritt halten mit Ligatus | | von Petra Schwegler

Diese fünf Werbetrends sollten Publisher kennen

Neue Inhalte, neue Werbeumfelder, neue Hindernisse, neue Reklametechniken: Wer vor Marken bestehen will, muss technisch und kreativ Schritt halten. Diese Empfehlung spricht Ligatus aus, Tochter von Gruner + Jahr, die sich unter anderem für das Verlagshaus ums Aushebeln von Adblockern kümmert.

Das Team um Ligatus-Geschäftsführer Lars Hasselbach hat fünf Werbetrends identifiziert und kommuniziert:

Erstens. Native Advertising wird programmatisch.
Der programmatische Einkauf von Werbezeiten hält auch bei neuen Werbeformen Einzug, die anders ins Redaktionelle eingebunden werden. Die Nachfrage nach nativen Werbeformen steige auf Werbekundenseite stetig, heißt es.
Um sie bedienen zu können, müssten Publisher sich entsprechend technisch rüsten und zukünftig mittels ihrer Schnittschnelle native Formate auch programmatisch anbieten. Ligatus meint: "Dieser Trend ist absehbar, wenn auch von den meisten technischen Dienstleistern und Plattformen aktuell noch nicht umgesetzt."

Zweitens. Content Marketing gewinnt an Bedeutung.
2015 wurde erst einmal geklärt, welche Kanäle sich am besten für das Erzählen von Geschichten eignen, welche Strategie erfolgversprechend ist und welche Effekte sich aus User-Sicht erzielen lassen. 2016 wachsen nun die Budgettöpfe im Content Marketing für die erstellten Inhalte - sie sollen über große Reichweiten promotet werden.  Chance für Inhalteanbieter: Sie erhalten laut Ligatus via Content Marketing "neuen Zugang zu Branding- und Performance-Budgets".

Drittens. Werbeformen werden mit wenig Aufwand dynamisch.
Mit Blick darauf, dass Mobile immer relevanter wird, müssten Publisher 2016 "endlich nachziehen". Dazu sollten sie Werbeflächen so gestalten, dass wenige Schritte ausreichen, um eine Kampagne auf den unterschiedlichsten Endgeräten und Kanälen bestmöglich auszuspielen - sei es auf Desktop- und Mobile-Sites oder innerhalb einer App.

Viertens. Adblock-Nutzer werden zur Zielgruppe.
Aufdringliche Werbeformate, Irrelevanz und wenig ansprechende Creatives haben die Verbreitung von Adblockern vorangetrieben. 18 Millionen Adblock-Nutzer gibt es laut Pagefair allein in Deutschland (Stand: August 2015). Mithilfe von technische Lösungen, die Werbemittelauslieferungen bei Adblock-Usern ermöglichen, sollen die Werbevermeider Zielgruppe für "dezente Werbung" werden.  Noch dazu will Ligatus "ein explizites Targeting darauf anbieten". Testkampagnen hätten gezeigt, dass diese Nutzer "weniger bannerblind und für Werbebotschaften ebenso zugänglich sind" wie Nicht-Vermeider.

Fünftens. Native und Bewegtbild bilden eine Einheit.
Statt abverkaufsorientierter Werbevideos würden von Marken in diesem Jahr zunehmend Bewegtbildinhalte angeliefert, die Geschichten mit Mehrwert für Nutzer erzählen, heißt es. Und: 2016 fragen Werbetreibende Videowerbeformate ab, "die sich nicht aufdrängen und dem User ein positives Nutzungserlebnis verschaffen, von Outstream bis zur Einbindung in eine Lightbox", so Ligatus.

Diese fünf Werbetrends sollten Publisher kennen

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