| | von Christian Gehl

Führungskräfte-Studie: Kommunikative Fähigkeiten sind entscheidend

Gute Führungskräfte zeichnen sich vor allem durch ihre kommunikativen Fähigkeiten aus. Zudem müssen sie von ihren Mitarbeitern als Vorbild angesehen werden. Der klassische Macher ist dagegen weit weniger gefragt. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Studie des Wiener Hernstein-Instituts für Management und Leadership, das 300 Top-Manager im deutschsprachigen Raum zu ihrer Rolle im Unternehmen befragte. "Neu ist das Mehrdimensionale, auch in Bezug auf Organisationsstrukturen, Ebenen und Wertigkeiten, mit denen man sich auseinandersetzen muss", sagte die Institutsleiterin Katharina Lichtmannegger der österreichischen Tageszeitung "Die Presse".

53 Prozent der befragten Manager aus Deutschland sehen sich demnach vornehmlich als "Kommunikatoren", 45 Prozent nehmen ihre Vorbildfunktion ernster als alles andere, und nur 34 Prozent halten ihre Fähigkeiten als Macher für einen entscheidenden Erfolgsfaktor. Dagegen glauben viele Führungskräfte (36 Prozent), dass selbstbestimmtes Arbeiten der Belegschaft am wichtigsten für das Unternehmen sei, 33 Prozent halten es deshalb für sinnvoll, Mitarbeiter an Entscheidungen teilhaben zu lassen. Ein historischer Wandel, meint Lichtmannegger: "Vor 10,15 Jahren entsprach das keineswegs dem, was man unter guter Führung verstand. Da galt es noch, den starken Mann zu markieren."

Führungskräfte-Studie: Kommunikative Fähigkeiten sind entscheidend

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