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VHB-Zentrale in der Düsseldorfer Kasernenstraße: Steingart baut radikal um.
VHB-Zentrale in der Düsseldorfer Kasernenstraße: Steingart baut radikal um. © Foto:VHB

Holtzbrinck | | von Frank Zimmer

Handelsblatt baut 80 Stellen ab - Marianne Dölz geht

Der neue Handelsblatt-CEO Gabor Steingart baut das Düsseldorfer Verlagshaus radikal um: Parallel zur Einführung neuer Digital- und Research-Produkte werden rund 80 Stellen gestrichen, darunter zwölf Führungspositionen. Verlagshaus? Das will die Handelsblatt-Gruppe (VHB) übrigens auch nicht mehr sein. Steingart positioniert das Düsseldorfer Medienunternehmen jetzt als "als Gemeinschaft zur Verbreitung des wirtschaftlichen Sachverstandes" (O-Ton). Die schlechte Nachricht zuerst: Knapp zehn Prozent der Belegschaft müssen gehen; "bestmöglich sozial gestaltet", wie es in einer Pressemitteilung der VHB heißt. Die Gespräche mit dem Betriebsrat laufen bereits. Prominentester VHB-Abgang ist Geschäftsführerin Marianne Dölz. Die Ex-Chefin der Mediaagentur Initiative war seit 2009 für die Vermarktungstochter IQ Media zuständig, die künftig Gabor Steingart direkt untersteht. Dölz' bisherige Co-Geschäftsführer Christian Herp und Franjo Martinovic bleiben im Amt, komissarisch unterstützt von Kai Ladwig. Die Printvermarktung soll "in Kürze durch einen in der Medienszene weithin bekannten und respektierten Anzeigenexperten verstärkt" werden.

Marianne Dölz will sich laut VHB im "besten freundschaftlichen Einvernehmen mit dem Gesellschafter und den Verlagskollegen neuen Aufgaben zuwenden". Eine ungewöhnlich warmherzige Würdigung von Verleger Dieter von Holtzbrinck ("Wir lassen Marianne Dölz nur sehr ungern ziehen, danken ihr sehr für ihre großen Erfolge und die immer erfreuliche Zusammenarbeit und wünschen ihr viel Glück und Freude") spricht entweder für tiefempfundenes Bedauern oder für clever ausgehandelte Trennungskommunikation.

Die guten Nachricht ist: Die Verlagsgruppe Handelsblatt spart nicht nur, sie investiert auch in neue Produkte. Am 4. März startet die kostenpflichtige Tablet-Zeitung "Handelsblatt Live" (allerdings nur auf dem iPad). Die Einführungskampagne unter dem Claim "Journalismus für eine neue Generation" ist mit einem Brutto-Anzeigenwert von rund 2,5 Millionen Euro budgetiert. Sie soll auf diversen Online-Portalen und in Zeitungen und Zeitschriften von Springer, Spiegel und Holtzbrinck-Gruppe laufen. Den Launch der App unterstützen laut VHB "namhafte Werbekunden wie die Deutschen Bank und Vodafone".

Mitte 2013 wollen die Düsseldorfer außerdem "zielgruppenspezifische Paket-Angebote für Beratungsorganisationen und für industrielle Mittelstandsunternehmen auf den Markt bringen". Darüber hinaus seien "neue journalistische Finanzprodukte für eine jüngere Zielgruppe und E-Commerce-Angebote" geplant. Entwickelt wird das alles von der Verlagstochter VHB Ventures unter Leitung von Fabian von Trotha und Peter Richarz. Anfang des Jahres hatte die VHB bereits das "Research Institute" mit dem früheren Wirtschaftsweisen Bert Rürup an der Spitze gestartet. Die Marktforschungsfirma werde schon in diesem Jahr schwarze Zahlen schreiben, heißt es in Düsseldorf.

Handelsblatt baut 80 Stellen ab - Marianne Dölz geht

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Kündigungs-Kommunikation beim Handelsblatt: Was zwischen den Zeilen steht

von

In einer wortreichen Pressemitteilung unter dem Titel "Handelsblatt-Gruppe investiert in neue Print- und Digitalangebote" hat die Düsseldorfer Holtzbrinck-Tochter am Freitagnachmittag viel erzählt und wenig berichtet. Die Entlassung von rund 80 Mitarbeitern - etwa einem Zehntel der Belegschaft - fiel dabei fast unter den Tisch. W&V Online bringt den Originaltext mit Anmerkungen und erklärt, was Handelsblatt-CEO Gabor Steingart wirklich gemeint hat.

Neustart 2013: Handelsblatt-Gruppe investiert in neue Print- und Digitalangebote1

1 Fangen wir lieber mal mit Neustart, Investieren und digital an, das geht immer. Aber Print? Erklären wir hinterher auch nicht so richtig, aber egal. Muss halt irgendwie mit rein.

Die Firmenstruktur wird auf die veränderten Kundenbedürfnisse ausgerichtet, die Führungsstruktur verschlankt2

2 Wir wollen ja nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen und von Stellenabbau im knapp zweistelligen Prozentbereich sprechen.

Die Geschäftsführung der Verlagsgruppe Handelsblatt (VHB) beschleunigt unter der Führung des neuen Vorsitzenden Gabor Steingart ihr Innovationstempo. Die Initiative „Neustart 2013“ hat begonnen. Neben Investitionen in neue Digitalprodukte, das Handelsblatt Research Institute, zusätzliche Veranstaltungsformate und maßgeschneiderte Kommunikationsangebote umfasst diese Initiative auch eine Reorganisation des Verlages.3

3 Reorganisation des Verlages: Hups, jetzt ist es raus. Aber lassen Sie uns zuerst noch über was anderes reden, liebe Leser.

Neue Aktivitäten:
Anfang März4 startet die Vermarktung einer neuartigen, dreimal täglich erscheinenden digitalen Tageszeitung auf dem iPad: „Handelsblatt Live“.

4 Hieß es nicht im Dezember, Handelsblatt Live startet im Februar? Ach, komm, egal.

Die technische Freigabe der iPad Applikation durch den kalifornischen Apple-Konzern ist vor wenigen Tagen erfolgt. Ab dem 26. Februar wird die Bezahl-App im Echtzeitbetrieb getestet und am 04. März für die Öffentlichkeit freigeschaltet. Die Einführungskampagne unter dem Claim „Journalismus für eine neue Generation“ wird mit einem Brutto Anzeigenwert von über 2,5 Millionen Euro auf diversen Webseiten und in den Zeitungen und Zeitschriften von Springer-Verlag, Spiegel-Verlag und Holtzbrinck-Gruppe geschaltet5.

5 Brutto. Und ja: Teilweise in eigenen Medien. Aber Sie müssen verstehen: Auf die wirklich interessanten Netto-Zahlen können wir in diesem 5700- Zeichen-Text nicht auch noch eingehen.

Der Launch der App wird von namhaften Werbekunden wie der Deutschen Bank und Vodafone begleitet.

Das zum 01. Januar gestartete Research Institute unter Führung von Professor Bert Rürup (Präsident) und Handelsblatt-Chefökonom Dirk Heilmann (Managing Director) hat erste namhafte Kunden aus der Finanz- und Gesundheitsbranche gewonnen. Das neue Profit-Center der Verlagsgruppe, das unabhängige Research-Leistungen erbringt und Studien für Dritte durchführt, wird bereits im ersten Jahr seines Bestehens rentabel arbeiten.6

6 Sehen Sie: Geht doch!

Mitte 2013 wird die VHB erstmals zielgruppenspezifische Paket-Angebote für Beratungsorganisationen (Wirtschafts-, Steuer- und Unternehmensberater, Anwaltskanzleien u.ä.) und für industrielle Mittelstandsunternehmen auf den Markt bringen. Darüber hinaus werden in 2013 neue journalistische Finanzprodukte für eine jüngere Zielgruppe und E-Commerce-Angebote gelauncht, die zurzeit in der Tochtergesellschaft „VHB ventures“ entwickelt werden. Alle genannten neuen Produkte werden den hohen Qualitätsstandards von Handelsblatt und WirtschaftsWoche entsprechen.
Steingart zu den neuen Aktivitäten: „Wir verstehen uns nicht mehr nur als klassisches Verlagshaus, sondern als Gemeinschaft zur Verbreitung des wirtschaftlichen Sachverstandes"7.

7 Gemeinschaft zur Verbreitung des wirtschaftlichen Sachverstandes: Liebe Leser, bevor Sie sich jetzt aufregen: Auf so einen Begriff muss man erst mal kommen. Community kann doch jeder.

Dieser erweiterte Medienbegriff ermöglicht die Expansion in neue Journalismus nahe Geschäftsfelder jenseits der traditionellen Printprodukte des Hauses.“8

8 Die Betonung liegt auf "Journalismus nah". Hundefutter können andere verkaufen. Wir sind doch nicht Burda!

Reorganisation:
Zeitgleich mit der Produktinitiative werden die Vertriebs- und Vermarktungsbereiche der VHB kundennäher organisiert und alle Verwaltungsbereiche transparenter und effizienter gestaltet. Die stärkere Kundenorientierung im Vertrieb und bei der Anzeigenvermarktung soll durch eine höhere Flexibilität für individualisierte Kundenwünsche und durch eine noch effizientere Kundenverwaltung erreicht werden.9

9 Erste Klippe ist geschafft: Höhere Flexibilität, indivudualisierte Kundenwünsche, effizientere Kundenverwaltung - alles in einem Halbsatz. Danke, liebe Bingo-Freunde.

Hierzu werden, insbesondere in der kaufmännischen Verwaltung, Hierarchien abgebaut und Arbeitsabläufe vereinfacht - bei gleichzeitiger Verstärkung von kundennahen Verkaufsteams. Der Personalabbau, der rund 80 von 813 Arbeitsplätzen und damit knapp 10 Prozent der Belegschaft betrifft, wird bestmöglich sozial gestaltet10.

10 Unter uns, liebe Handelsblatt-Leser: Etwas anderes als „bestmögliche soziale Gestaltung“ bleibt uns auch nicht übrig, bei so vielen Kündigungen hätten wir um ein Haar sogar die Bundesagentur für Arbeit einschalten müssen. Zwei Leute mehr und es wäre eine so genannte Massenentlassung  gewesen. Häßliches Wort.

12 Führungskräfte werden im Zuge der Vereinfachung von Strukturen das Haus verlassen und mittlere sowie untere Führungsebenen stark reduziert. Die Gespräche mit dem Betriebsrat wurden seitens des Verlegers Dieter von Holtzbrinck und den Geschäftsführern Jörg Mertens, Claudia Michalski und Gabor Steingart bereits aufgenommen.11

11 Wir müssen mit dem Betriebsrat einen Sozialplan aushandeln, ob wir wollen oder nicht. Dazu sind die Umstrukturierungen einfach zu sehr.....sagen wir...Neustart. 

Marianne Dölz, die im Herbst 2009 als Geschäftsführerin zum Unternehmen kam und dort in erster Linie für die Leitung der iq media marketing gmbh zuständig war, sieht ihre Um- und Ausbautätigkeit bei dieser großen nationalen Vermarktungsgesellschaft als erfolgreich abgeschlossen an. Marianne Dölz will daher diesen Zeitpunkt nutzen, um sich im besten freundschaftlichen Einvernehmen mit dem Gesellschafter und den Verlagskollegen neuen Aufgaben zuzuwenden. Die Führung der iq media marketing gmbh wird bei den bisherigen Co-Geschäftsführern Christian Herp und Franjo Martinovic sowie kommissarisch bei Kai Ladwig liegen, die künftig direkt an Gabor Steingart berichten. Die Printvermarktung wird in Kürze durch einen in der Medienszene weithin bekannten und respektierten Anzeigenexperten verstärkt.

Zum Ausscheiden von Marianne Dölz sagt Verleger Dieter von Holtzbrinck: „Als Marianne Dölz im Herbst 2009 zur iq media marketing gmbh kam, befand sich diese große Vermarktungsgesellschaft in einer kritischen Phase. Unerschrocken, dynamisch und zielstrebig begann die neue Geschäftsführerin mit dem Umbau des Unternehmens, den sie innerhalb eines Jahres hoch erfolgreich vollenden konnte. Trotz der bei einer Sanierung unausweichlichen Belastungen für eine Reihe von Mitarbeitern hat sich Frau Dölz durch ihre offene und menschliche Art große Anerkennung und Wertschätzung selbst bei den Betroffenen erworben.

In den Folgejahren gelang es Marianne Dölz, bedeutende Partner für die iq media zu gewinnen. So zählen heute die FAZ, die Süddeutsche Zeitung und die ZEIT zum Gesellschafter- und Kundenkreis der iq digital. Und quasi im Alleingang konnte Frau Dölz die Gesellschafter des TV-Senders N24 davon überzeugen, die Vermarktung der iq media anzuvertrauen. Die neu errichtete TV-Verkaufsorganisation übertraf bereits im ersten Jahr ihres Bestehens die Zielvorgaben des Kunden.

Wir lassen Marianne Dölz nur sehr ungern ziehen, danken ihr sehr für ihre großen Erfolge und die immer erfreuliche Zusammenarbeit und wünschen ihr viel Glück und Freude, beruflich wie persönlich.“ 12

12 Also das mit Frau Dölz muss Ihnen unser Verleger schon selber erklären.

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Story hinter der Story: Dölz to go

von Jochen Kalka

Jetzt ist sie weg. Doch hinausgeekelt worden, wie viele in der Branche mutmaßen? Marianne Dölz - sie galt als Wunderkind der Vermarktung - hat der Verlagsgruppe Handelsblatt den Rücken gekehrt. Als Geschäftsführerin der Vermarktungseinheit mit dem zauberhaften Namen IQ Media. Leicht hat sie es wohl nie gehabt, als Frau in einem historisch männerdominierten Laden in der Kasernenstraße, vom Image her bislang weniger schillernd, eher ein Patina-belegtes Verlagshaus, das vom schwäbischen Holtzbrinck-Konzern heraus dirigiert wird. Doch klar, das soll sich alles ändern.

Vier Jahre hat sie durchgehalten, die iq-media-Chefin, zog zuletzt von einem skurril geschnittenen Bürozimmer mit viel zu kleinem Fenster – was für eine Metapher –, in dem sich der Männerrauch des Vorgängers festgefressen hatte, in die offizielle Führungsetage des Haupttracks in den obersten Stock. Hier war es hell, sah nach echtem Chefzimmer aus, USM-Möbel und so, Blick über den Innenhof zu Gabor Steingarts Büro, das genau am anderen Ende des Ganges lag. Auch das eine eher zufällige Metapher. Auf den ersten Blick wirkt alles friedlich über den Dächern von Düsseldorf: Laut VHB will sich Dölz "im besten freundschaftlichen Einvernehmen mit dem Gesellschafter und den Verlagskollegen neuen Aufgaben zuwenden". Auch die wirklich warmen Worte von Verleger Dieter von Holtzbrinck lassen nichts Böses erahnen: "Wir lassen Marianne Dölz nur sehr ungern ziehen, danken ihr sehr für ihre großen Erfolge und die immer erfreuliche Zusammenarbeit und wünschen ihr viel Glück und Freude."

Doch was lief da wirklich, hinter den Kulissen des Konzerns? Hatte Frau Dölz nicht Einiges bewegt? Vor Kurzem erst hat sie die so genannte Quality Alliance gegründet, Gattungsmarketing für "FAZ", "SZ" und "Zeit" zusammen mit ihrem "Handelsblatt", das Quality App Package gestartet, die Internet-Vermarktungseinheit iq digital media marketing mit neuen Gesellschaftern neu strukturiert sowie von etlichen Medienmarken das Vermarktungsgeschäft übernommen.

Mag sein, dass dies alles nicht zählt. Denn zeitgleich, so scheint es, wurde Marianne Dölz auch immer wieder entmachtet. Hatte sie nicht einst den Vertrieb verantwortet? Weg ist er. Ist sie nicht Vermarktungs-Chefin aller VHB-Titel? Bis zuletzt? Es heißt, dass sich dies jetzt geändert hätte: Gabor Steingart habe klar signalisiert, dass er als neuer Geschäftsführer die Titel "Handelsblatt" und "Wirtschaftswoche" zukünftig selbst vermarkten wolle. Ob das so ist, werden wir in den nächsten Tagen sehen. Und wenn Herr Steingart etwas wolle, dann zähle das was in der Verlagsgruppe Handelsblatt - heißt es. Denn Steingart stößt bei der Familie Holtzbrinck stets auf große Gegenliebe, da drüben, im beschaulichen Stuttgart, etwas oberhalb der Großbaustelle Stuttgart 21, in der Werastraße 21, wo die Chefschreibtische stehen.

Klar, wo Großbaustellen nicht weit sind, da werden Menschen gebraucht, die einem Perspektiven aufzeigen. Und die zeigt Gabor Steingart auf. Seine neuesten Pläne beweisen es - wie jüngst im großen W&V-Interview angekündigt. Da sprach er von Investitionen im Digitalbereich, der Gründung des Handelsblatt Research Institute, neuen Veranstaltungsformaten sowie Kommunikationsangeboten. Jetzt am Freitag hieß es euphorisch: Die VHB beschleunige ihr Innovationstempo. Und geradezu euphemistisch umschrieb er den Personalabbau von 80 Mitarbeitern, was zehn Prozent des Verlags entspricht. Eine Perspektive zeigt auch Steingarts etwas skurril wirkendes Original-Zitat vom vergangenen Freitag: "Wir verstehen uns nicht mehr nur als klassisches Verlagshaus, sondern als Gemeinschaft zur Verbreitung des wirtschaftlichen Sachverstandes."

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IQ Media: Martin Fischer wird neuer Geschäftsführer

von Katharina Hannen

Ab Juli unterstützt Martin Fischer die Geschäftsführung der IQ Media Marketing GmbH. Er soll die Gesamtverantwortung für den Bereich der Printvermarktung übernehmen. Erst vor einigen Tagen gab die Verlagsgruppe Handelsblatt die Trennung von Marianne Dölz, der ehemaligen Geschäftsführerin der Vermarktungstochter, bekannt.

Fischer kümmert sich insbesondere um die Leitung des Anzeigengeschäfts von Titeln wie "Handelsblatt", "Wirtschaftswoche", "Die Zeit", "Der Tagesspiegel", "VDI Nachrichten", "Mare", "Weltkunst", "Spotlight", "Spektrum der Wissenschaft" sowie weiterer Medienmarken. Des Weiteren verantwortet er den Ausbau der Cross-Media-Aktivitäten und soll das Geschäft mit Firmenkunden verstärken - dabei soll vor allem die Vermarktung des Mittelstandes im Fokus stehen.

Fischer, seit 2009 Geschäftsführer Anzeigen der Mediengruppe Klambt, berichtet wie die beiden weiteren Geschäftsführer von IQ Media Franjo Martinovic (TV-Vermarktung) und Christian Herp (Online-Vermarktung) an Gabor Steingart, Vorsitzender der Geschäftsführung der Verlagsgruppe Handelsblatt.

Bisher war Fischer unter anderem als Anzeigenleiter bei der Motorpresse Stuttgart sowie im Anzeigenverkauf des Burda-Verlags tätig. Von 1990 bis 2004 arbeitete er für die Verlagsgruppe Milchstraße und war in dieser Zeit etwa an der Einführung der Titel "TV-Spielfilm", "Amica", "Fit for Fun" und "Tomorrow" beteiligt.

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