Jenny Elvers: Warum RTL und "Gala" das Rennen gemacht haben
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Alkohol-Beichte | | von Lisa Priller-Gebhardt

Jenny Elvers: Warum RTL und "Gala" das Rennen gemacht haben

"Bild", "BamS", "Bunte" – alles was auf dem Boulevard Rang und Namen hat, war hinter der Alkohol-Geschichte von Jenny Elvers-Elbertzhagen her. Sie alle haben bei Elvers' Manager und Mann Götz Elbertzhagen ihr Begehr angemeldet: Die Exklusivrechte an der Beichte der alkoholkranken Schauspielerin. Das Rennen hat am Ende RTL gemacht. Die Gründe liegen, hört man sich auf dem Boulevard um, auf der Hand: Jenny Elvers möchte wieder als Schauspielerin arbeiten. Da sind die Aussichten, die RTL bieten kann, besser als von "Bunte", "BamS" und "Bild". Außerdem gelten RTL-Gewächs Frauke Ludowig und die blonde Aktrice als sehr gut befreundet. Die Moderatorin hat den TV-Star über zwei Monate lang begleitet - auch das mag eine Rolle gespielt haben.

Dass sich der Bertelsmann-Sender wiederum die zur Gruppe gehörende Print-Titel "Gala" ins Boot geholt hat, um an den Exklusivrechten zu partizipieren, ist wenig überraschend. Bei der Konkurrenz in München und Berlin soll dies zwar Befremden ausgelöst haben. Aber für Christian Krug, den neuen "Gala"-Chefredakteur, ist der Zuschlag ein schöner Coup und zahlt auf den neuen Kurs der Gala ein, der von der People-Konkurrenz scharf beobachtet wird. Das bisher eher brave Gruner + Jahr-Blatt machte in den letzten Wochen und Monaten zunehmend von sich reden. Nicht mehr nur die internationalen Stars landen auf dem Titel, Krug holt auch Promis aus Deutschland auf das Cover: Etwa Maria Furtwängler, die nur halb bekleidet vollmundig bekennt: „Endlich frei“. Oder die in Hamburg lebenden Van der Vaarts, die es vielleicht doch wieder miteinander probieren wollen. Und jetzt Jenny Elvers „wahre Geschichte“. 110.000 bis 140.000 Euro soll RTL und Gala der Deal wert gewesen sein. "Damit hat Jenny erst einmal ein halbes Jahr Luft und kann sich entspannt weiter auf ihre Therapie zu konzentrieren", so ein Brancheninsider.

Diejenigen in der Printbranche, die leer ausgegangen sind, ärgern sich zwar darüber, dass sie der "Gala" das Feld überlassen müssen. Die Tatsache jedoch, dass der Ehemann und Manager kein Wettbieten um das Bekenntnis seiner Frau veranstaltet hat, halten sie ihm offenbar zugute. Er habe kurzerhand entschieden, heißt es in der Branche, ohne – wie sonst so üblich - einen Pitchaufruf zu starten.

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