| | von Petra Schwegler

Jetzt gibt die "taz" den Piraten PR-Tipps

Die "Faxen" dicke hat die Berliner "tageszeitung" (taz) angesichts der vielen PR-Pannen der Piratenpartei und ihren Aushängeschildern wie Gerwald "Faxe" Brunner. "Nazi-Vergleiche, Ahnungslosigkeit – die Piraten scheitern kommunikativ des Öfteren", meint die Redaktion und gibt den Jung-Politikern unter der Überschrift "Eleganz für Anfänger" Tipps für eine bessere Öffentlichkeitsarbeit.

Professionelle Beratung aus der "taz"-Redaktion kommt für Punkte wie "Du sollst nicht mit dem Nazi vergleichen", "Lass ab von Frauen" oder "Von den Grünen lernen". Freilich wird von den tazlern auch das Thema Urheberrecht in der Piraten-Welt berücksichtigt – unter der Überschrift "Wir brauchen schöne Bilder" rät die Redaktion: "Warum also nicht einfach mal positive Bilder schaffen? Auf einem iTunes-Einkauf mit dem Piraten! Pressetermin am Fahrkartenautomaten des lokalen Nahverkehrsanbieters! Christopher Lauer bestellt ein Kamerateam hinzu, wenn er einem Straßenmusiker einen Fuffi in den Hut schmeißt! Das wären doch mal Bilder." Die Piraten haben guten Rat nötig - inzwischen gehen auch Unternehmen auf Distanz zu den politischen Senkrechtstartern. Sogar die Werbung macht sich schon über die Piraten lustig, wie etwa der Autovermieter Sixt mit einem nicht freiwilligen Motiv von Faxe.

Gewohnt markig gehen die "taz"-Kollegen an die Sache ran und warnen die Piratenpartei: "Das Schimpfwort ist die Waffe des Rebellen, bis sie sich gegen ihn selbst richtet." Wichtig sei auch "Sorgfalt statt Sorgenfalten" oder "Ahnung haben, nicht ahnen". Welche Details hinter diesen Tipps stehen – lesen Sie selbst!

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