| | von Petra Schwegler

"Madame Living": Vision Media lässt Testballon für Lifestyle-Magazin steigen

Gruner + Jahr hat "Couch", Burda testete "Hollyhome" – und nun macht auch der Münchner Verlag Vision Media Gehversuche im Segment "Lifestyle": mit "Madama Living". Die neue Ausgabe des Frauenmagazins "Madame", die am 18. April am Kiosk liegt, erscheint erstmals im Bundle mit dem neuen Design- und Interior-Sonderheft. Nukleus für das Projekt ist das Ressort "Lifestyle" in der "Madame", in dem regelmäßig über Designtrends, Wohnwelten, luxuriöse Interior-Träume kreativer Macher und berühmter Stilikonen berichtet wird. "Diese Kompetenz mündet nun in der ersten umfangreichen Design- und Interior-Spezialausgabe ‚Madame Living‘, welche zum Launch kostenlos mit Banderole ans Hauptheft gebunden wird", teilt die Vision-Tochter Madame Verlag am Dienstag mit.

Für 2012 sei noch eine weitere Ausgabe des Sondermagazins geplant, an der das "Madame"-Team bereits arbeite, heißt es. "Madame Living" soll als eigenständiges Magazin im Markt etabliert werden. Das Ziel bei Vision Media lautet: Die Marke "Madame" soll erfolgreich erweitert werden. Dementsprechend wird über die Frequenz der Lifestyle-Line-Extension – je nach Markterfolg – im kommenden Jahr nachgedacht. Robert Sandmann, Herausgeber und Geschäftsführer des Madame Verlags, will grundsätzlich "über eine Erweiterung in eine Marken-Familie" nachdenken. So könne er sich neben dem Thema "Living" durchaus auch andere Themengebiete vorstellen.

Und was bietet "Madame Living"? Die Münchner versprechen "Lust am Außergewöhnlichen und Schönen" sowie "hohes Niveau und Luxus" – ein "Premiummagazin" von Deko-Trends bis Avantgarde-Architektur. Katrin Riebartsch, Chefredakteurin "Madame", ist mit ihrem Team auch für die Line-Extension zuständig und erklärt: "In der ‚Madame‘ widmen wir uns neben Themen wie Kultur, Reise, Lifestyle schwerpunktmäßig den Bereichen Beauty und Fashion. Der ersten (Beauty) und der zweiten (Fashion) Haut sozusagen. In ‚Madame Living‘ geht es um die dritte Haut. Die Räume, in denen wir leben, die Dinge, mit denen wir uns umgeben."

Das eigenständige Magazin soll die "Madame"-Handschrift erkennen lassen – "nicht zuletzt, weil die konzeptionelle und redaktionelle Umsetzung durch das bestehende ‚Madame‘ realisiert wurde", so Riebartsch. Feste Rubriken wir Porträts, Design-Aspekte, Reise, Hot-Spots werden mit wechselnden Spezialthemen, wie etwa "Küche" in der aktuellen Ausgabe, ergänzt. Eine gut situierte weibliche Zielgruppe darf sich ergo auf Einrichtungstipps freuen.

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