| | von Petra Schwegler

Mediensplitter: Was sonst noch in der Branche passiert

BDZV/VDZ. Einen Tag nach der Entscheidung der EU-Kommission im Wettbewerbsverfahren gegen Google melden sich die deutschen Zeitungs- und Zeitschriftenverleger zu Wort und begrüßen die Entscheidung der Kartellwächter. Insbesondere der Vorwurf, dass Google in seiner Suche eigene Angebote gegenüber Angeboten Dritter bevorzuge, entspreche Bedenken, die BDZV und VDZ seit Jahren anmelden und 2009 auch den Wettbewerbsbehörden mitgeteilt hätten, teilen die Verleger mit.

Sat.1. Muss sich in der Frage, ob es seine Sendelizenz von der LMK in Ludwigshafen zu den Medienwächtern der MA HSH in den Norden verlagern darf, noch bis Ende Juni gedulden. Am 26. Juni will die Zulassungskommission ZAK darüber entscheiden. Noch sind Fragen im Zusammenhang mit der Verpflichtung zur Ausstrahlung von Regionalfenstern und Drittsendezeiten offen. Ansonsten hält jetzt die ProSiebenSat.1 TV Deutschland GmbH die Sendelizenzen von ProSieben, Kabel eins und Sixx. Die Free-TV-Holdng der TV-AG ist jetzt offiziell Programmveranstalterin aller vier deutschen Free-TV Programme der Senderfamilie. Bislang waren das die Programmgesellschaften der einzelnen Sender. Die ZAK erteilt die Zulassungen jeweils ab 1. Januar 2013. Die bestehenden Lizenzen müssen zuvor zurückgegeben werden. Außerdem hat die ZAK dem Sportkanal Sport1 die weitere Ausstrahlung von allen Fernsehwerbeformen für den privaten Sportwettenanbieter Bwin untersagt -  mit Blick auf den Glücksspielstaatsvertrag.

Kabel eins. Punktet am Montag mit Jason Statham in "The Transporter" und meldet 9,9 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen – bei etwas mehr Zuschauern als die große Schwester ProSieben. Bei Marktführer RTL geht indes die zweite Staffel von "Rachs Restaurantschule" mit einem für die Kölner mageren Zielgruppenmarktanteil von 15,5 Prozent zu Ende.
TNT Serie. Der Seriensender von Turner Broadcasting System Deutschland holt die Erfolgsserie „Hell on Wheels“ im Winter 2012/2013 nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz. Die zehn Folgen entführen die Zuschauer in die gesetzlose Zeit der 1860er Jahre. Der Serientitel leitet sich vom Namen der provisorischen Siedlung ab, die den Eisenbahnbau begleitet und die Arbeiter versorgt - ein explosiver Schmelztiegel aus befreiten Sklaven, verrohten Aufsehern, Prostituierten und hoffungsvollen Siedlern. Auf welchem Sendeplatz die Endemol-Produktion beim Abosender laufen wird -  noch unklar.

dpa-AFX Audio. Bietet ab sofort mit "Otto“ ein wöchentliches Service-Stück für Radiosender. Das Audioteam der Wirtschafts-Nachrichtenagentur dpa-AFX will darin komplexe wirtschaftliche Sachverhalte für den "Normalverbraucher“ auf den Punkt bringen. Zu den Kunden von dpa-AFX Audio zählen private Radiosender, unter anderem BigFM, RPR1, Hit Radio FFH, Landeswelle Thüringen, Radio Regenbogen sowie Websites und Sponsoren von unabhängigen Radiobeiträgen.

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