| | von Petra Schwegler

Mediensplitter: Was sonst noch in der Branche passiert

MDR. Rückt das Bild zurecht, wonach ein eigener Jugendkanal geplant ist. Es soll kein eigenes Projekt werden – vielmehr will die ARD-Anstalt die Pläne des SWR für einen öffentlich-rechtlichen Jugendkanal unterstützen. Damit widerspricht der neue MDR-Sprecher Walter Kehr einem Bericht im "Handelsblatt". Der SWR will für den jungen Sender zudem weiterhin das ZDF ins Boot holen. Welchen der vorhandenen Digitalkanäle das neue Programm ersetzen soll - unklar. Der SWR hat erst einmal das Programm EinsPlus aufgefrischt, für das er zuständig ist.

Mediengruppe RTL Deutschland. Hat sich nun doch mit Kabel Deutschland über die Verbreitung ihrer HD-Sender geeinigt. Sie werden ab September auch im Netz des größten deutschen Kabelkonzerns verbreitet. Vertragliche Details nennen die Partner nicht.

ARD. Stärkt seinem EM-Experten Mehmet Scholl nach Kritik von vielen Seiten den Rücken. "Wir freuen uns, dass wir einen so kompetenten, aber eben auch meinungsfreudigen Experten auf dem Schirm haben", sagt-Programmdirektor Volker Herres nach einer Intendantensitzung der „dpa“. Man wolle nicht zahm sein. Via dpa

Energy. Beendet am Freitag die Zusammenarbeit mit Tommy Wosch und damit nach fast zwei Jahren das Format "Wosch. Die Energy Abendschau“. Die Infotainment-Reihe war auf fast allen Stationen des Netzwerks in Deutschland zu hören. Wosch beende die Zusammenarbeit aus privaten Gründen, heißt es. Energy zitiert den Moderator mit den Worten: "Tägliches Arbeiten bis 22 Uhr ist scheinbar nicht meine Tasse Tee, also zumindest nicht auf Dauer."

Biene Maja.  Das  Bertelsmann-Unternehmen Universum Film übernimmt die digitale Vermarktung der Film-und TV-Rechte für Studio 100 Media, dem Rechte-Nachfolger von EM.TV. Dazu gehören Klassiker wie „Die Biene Maja“, „Wickie“, „Heidi“ und „Nils Holgersson“.

Radio Paradiso. Hat in der Auseinandersetzung um seine Berliner UKW-Frequenz 98,2 MHz einen weiteren Erfolg erzielt. Laut Teletext der ARD kann die Medienanstalt MABB nach einer Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg im Frequenzstreit nicht mehr in Berufung gehen. Die Landesmedienanstalt muss demnach eine neue Vergabeentscheidung treffen - und Paradiso bleibt erst einmal auf der Frequenz.

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