- Zu einer modernen TV-Sender-Strategie gehört auch, die unter dem Senderdach befindlichen Programmmarken, neben notwendigen Innovationen im Programm, kontinuierlich zu pflegen.

- Die gesellschaftliche und digitale Entwicklung lässt den Zuschauer jeden Tag spüren, wie schnelllebig unser Leben geworden ist. Im übertragenen Sinne erwartet er auch von TV-Sendern diese Dynamik in ihren Programmangeboten. Regelmäßige Innovationen und neue Programmangebote sind ebenso ein Muss wie auf verschiedenen Endgeräten präsent zu sein.

- In Deutschland ist es für Zuschauer zudem wichtig, auch eine lokale Nähe im Programm zu spüren. Nicht zuletzt deshalb sind die Dritten Programme erfolgreich.

Alles in allem bleiben die Forscher aber optimistisch, zumal das Medium Fernsehen so wichtig für den Alltag des Menschen geworden sei. Zum Abschluss der Betrachtung heißt es: "Insofern können wir optimistisch in die Zukunft blicken, da bisher keine Substitution des Leitmediums TV erkennbar ist. Im Spannungsfeld zwischen Innovation und Tradition ist kein Pessimismus für die Zukunft des Fernsehens angesagt."

Das Monheimer-Stück kommt zun einer Zeit, in der eine hitzige Diskussion über das kommerzielle Fernsehen entbrannt ist. In der aktuellen Printausgabe der W&V diskutieren vier Branchengrößen aus TV, Produktion, Vermarktung und Media über die Frage, ob es überhaupt noch Qualität im TV gebe. Abo?


Autor: Petra Schwegler

Die @Schweglerin der W&V. Schreibt seit mehr als 20 Jahren in Print und Online über Medien - inzwischen auch jede Menge über Digitales. Lebt im Mangfalltal, arbeitet in München.