| | von Lisa Priller-Gebhardt

Neu im AGF-Reich: Syfy und 13th Street Universal liefern Quoten

Sender im Pay-TV-Bereich können sich in Sachen Quote durchaus mit kleineren Free-TV-Sendern messen lassen: Das zeigen die Einschaltquoten von 13th Street Universal und Syfy, die seit 1. Mai öffentlich sind. Nun gibt der Pay-TV-Betreiber Universal Networks International Germany erstmals Zahlen bekannt, anhand derer sich eine erste Tendenz ablesen lässt: Die beiden Sender kamen in den drei Wochen seit der Messung auf etwa 0,8 beziehungsweise 0,6 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen, freut sich Geschäftsführerin Katharina Behrends. Das ergab die Auswertung nach 15 Werktagen veröffentlichter Daten. Bei einzelnen Formaten wie beispielsweise "Navy CIS" oder "Criminal Minds" erzielten die Sender an einzelnen Tagen sogar über zwei Prozent in der Spitze. Behrends sagt: „Wir waren schon immer überzeugt, dass Pay TV in Deutschland funktioniert, jetzt können wir es beweisen.“

Die Werbekundschaft zeigt sich laut Unternehmen ebenfalls von den Zahlen begeistert. "Nun ist es an den Mediaagenturen und Redaktionen, die Relevanz zu erkennen, die Pay-TV nachweislich hat“, so die Senderchefin. Die neuen Zahlen sollen sich für das TV-Unternehmen auszahlen. Behrends hofft auf die Werbekundschaft, schließt Unterbrecherwerbung allerdings aus. Man denke unter anderem auch an Sponsorship, das man den Kunden schmackhaft machen wolle.

Das AGF/GfK- Fernsehpanel, das für die Erfassung der Hochrechnung der Einschaltquoten aller deutschen TV-Sender herangezogen wird, umfasst 5100 täglich berichtende Haushalte, in denen rund 11.500 Personen leben. Auf dieser Grundlage wird die Fernsehnutzung von 71,94 Millionen Personen ab drei Jahren beziehungsweise 36,04 Millionen deutschen TV-Haushalten errechnet. Seit einem guten Jahr lässt die Abo-Plattform Sky ihre Senderreichweiten von der AGF erfassen.

13th Street Universal und Syfy bieten in erster Linie Serien wie "Star Trek", "Navy CIS", "Criminal Minds" sowie deutsche TV-Premieren wie beispielsweise "True Blood" und "Covert" Affairs. Künftig, so kündigt Behrends an, solle Syfy noch weiblicher werden. Inhalte aus den Bereichen Fantasy und Mystery sollen vermehrt ins Programm.

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