| | von Petra Schwegler

Spiegel-Verlag: Jan Kerbusk soll Entwicklungschef Hebig ersetzen

Auf der Suche nach einem Nachfolger für Heiko Hebig ist der Spiegel-Verlag im eigenen Haus fündig geworden: Jan Kerbusk, stellvertretender Leiter Wirtschaft und Medien in der Dokumentation des Verlags, wechselt in den Bereich Verlagskoordination. Der 35-Jährige wird zum 15. September Leiter Neue Geschäftsfelder und Entwicklung. Der Spiegel-Verlag hat den Web-Experten Hebig im April nach nur wenigen Monaten an Facebook verloren. Kerbusk berichtet an Verlags-Geschäftsführer Ove Saffe und an Matthias Schmolz, Verlagsleiter des Spiegel-Verlags.

Kerbusk startete seinen Karriere als redaktioneller Mitarbeiter bei der dpa-Infocom GmbH. Ende 2003 wechselte er zum Spiegel-Verlag. Er begann als Trainee in der Dokumentation und arbeitet seit Mitte 2005 als Dokumentationsjournalist im Bereich Wirtschaft und Medien, zuletzt in leitender Funktion.

Spiegel-Verlagsgeschäftsführer Saffe hat mit Kerbusk nach einem knappen halben Jahr einen  einen wichtigen Posten wieder besetzt. Eigentlich sollte schon Hebig mithelfen, nach geeigneten Online-Firmen und möglichen Geschäftsideen Ausschau zu halten, die im Bildungssektor aktiv sind. Saffe, ehemals "Stern“-Verlagschef, plant, neben den Sparten Print, Online und TV den Bereich Edutainment und Education als vierte Unternehmenssäule aufzubauen. Damit sollen Umsatzrückgange bei Spiegel TV aufgefangen werden. Die TV-Tochter hat in der letzten Zeit viele Auftragsproduktionen verloren. Doch Heiko Hebig, der als Top-Experte der Web-Branche gilt und erst seit Oktober 2011 als Leiter neue Geschäftsfelder und für die Entwicklung der Spiegelnet GmbH verantwortlich zeichnete, hat es nur auf wenige Monate im Hause "Spiegel“ gebracht: Seit Mai tritt er in der Hamburger Dependance des sozialen Netzwerks Facebook als  "Manager Business Partnerships" für Nordamerika auf.

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