Stefan Raab hat sein Interesse, ein Kanzlerduell zu moderieren, bereits bekundet.
Stefan Raab hat sein Interesse, ein Kanzlerduell zu moderieren, bereits bekundet. © Foto:Pro Sieben

Wahlkampf | | von Katja Schönherr

Stefan Raab und das Kanzlerduell: "Mit mir kommt die Seriosität zurück!"

Medienspektabel um ein Wahlkampf-Highlight: SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück kann sich nun doch ein TV-Duell mit Stefan Raab vorstellen - und Raab selbst läuft sich schon mal warm:  "Ich habe mir gestern bei YouTube nochmal Teile des letzten Kanzlerduells angeschaut", sagte er in einem Interview mit dem Mediendienst DWDL. "Schon in den ersten zehn Minuten gab es den Versuch eines Pointenfeuerwerks seitens der Moderatoren", so Raab. "Wenn, dann kehrt mit mir die Seriosität zurück!"

SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat unterdessen via "Bild" seinen Widerstand gegen den ProSieben-Mann aufgegeben: Wenn die Kanzlerin mit Raab einverstanden sei, "wird es so geschehen", sagte er in der Freitagausgabe. Als Voraussetzung hierfür fordert er die Austragung von zwei Rededuellen: "Eins mit privaten und eins mit öffentlich-rechtlichen Sendern." Als Begründung für seine bisher ablehnende Haltung nannte er, dass Raab kein politischer Journalist sei. Der CSU-Ehrenvorsitzende Edmund Stoiber, der auch Beiratsvorsitzender der Münchner ProSiebenSat.1 Media AG ist, hatte Stefan Raab ins Gespräch gebracht. Steinbrück hatte sich noch Anfang der Woche eindeutig gegen Raab als Co-Moderatoren des TV-Duells ausgesprochen. Kanzlerin Merkel hatte davor bereits erklärt, nur zu einem Rededuell mit Steinbrück bereit zu sein. 

Das TV-Duell zwischen Merkel und Steinmeier 2009:

(dapd/kas)

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