| | von Petra Schwegler

Warum Außenwerber JCDecaux neue Rekorde schreibt

JCDecaux hat 2011 mit einem neuen Rekord abgeschlossen. Der Umsatz des französischen Außenerwerbers und Wall-Mehrheitseigners ist um 4,8 Prozent auf 2,46 Milliarden Euro gestiegen. Der Nettogewinn klettert 2011 auf 212,6 Millionen Euro – ein Zuwachs von 22,7 Prozent.

Und woher kommt das solide Plus? Den größten Anteil daran hat erneut mit 386,9 Millionen Euro die Sparte Stadtmöblierung. Mit den Transportmedien hat JCDecaux vor allem im asiatisch-pazifischen Erlöse eingesammelt. Resultat: JCDecaux führt für die beiden Ressorts ein organisches Umsatzwachstum in Höhe von 5,7 Prozent an. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verbessert sich um 17,2 Prozent auf 327,1 Millionen Euro gegenüber 279 Millionen Euro im Jahr 2010.

Da der frei verfügbare Cash-Flow lmit 280,5 Millionen Euro weiter auf hohem Niveau liegt, kann JCDecaux nun durch weitere Zukäufe zu expandieren. "Wir sind zuversichtlich, dass es uns dank unserer starken Präsenz in den Wachstumsmärkten, unseres digitalen Portfolios und unserer selektiven Akquisitionsstrategie auch weiterhin gelingen wird, das Wachstum des Medienmarktes zu übertreffen", sagt Vorstandsvorsitzender Jean-Francois Decaux.

Der Konzern ist nach der Übernahme von Wall in Deutschland nach Ströer die Nummer zwei im deutschen Out-of-Home-Markt, aber weltweit die Nummer eins. Für das 1. Quartal des neuen Jahres rechnen die Franzosen mit einem organischen Wachstum in Höhe von rund drei Prozent.

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