Per Zeitungsannoncen in den "Nürnberger Nachrichten" löst ein untreuer Ehemann ein Dreiecksverhältnis auf - und tritt eine Welle in den Medien los...
Per Zeitungsannoncen in den "Nürnberger Nachrichten" löst ein untreuer Ehemann ein Dreiecksverhältnis auf - und tritt eine Welle in den Medien los... © Foto:Scan "Nürnberger Nachrichten"

Anzeigen-Kampagne | | von Petra Schwegler

Wie "Igelchens" Affäre Facebook und die "Nürnberger Nachrichten" beflügelt

Print wirkt – aktuell bewiesen mit einer Anzeige in den "Nürnberger Nachrichten". Dort hat sich ein untreuer Ehegatte – Kosename "Igelchen" - bei seiner Frau in einer halbseitigen Zeitungsanzeige für den Seitensprung entschuldigt. Doch das fränkische Lokalblatt hat neben den 1300 Euro für die Annonce noch mehr verdient: Mit einer Kleinanzeige hat der Schürzenjäger direkt darunter seiner Geliebten den Laufpass gegeben. "Bild" in Nürnberg hat nachgefragt und erfahren, dass dafür weitere 25 Euro fällig wurden.

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Drei Tage später ging der Anzeigenreigen weiter: Ein neugieriger Leser wollte wissen, wer hinter "Igelchen" und seiner verschmähten Geliebten "Sommersprosse" steckt – und schaltete eine weitere Kleinanzeige. Noch ist Nürnberg nicht schlauer...

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Seit Tagen beflügelt das Thema die fränkischen Medien. Am vergangenen Donnerstag zog etwa das Nürnberger Radio Gong nach. "Lieber Ehemann, liebste Ehefrau", schrieb der Sender in einer weiteren Anzeige. "Was ist passiert und gibt es eine Chance für Eure Liebe?" Im Jahr 2013 findet eine solche Anekdote freilich fix den Weg in die sozialen Netzwerke. So hat sich eine Facebook-Gruppe unter dem Namen "Was wurde aus Igelchen?" zusammengefunden.

Wie "Igelchens" Affäre Facebook und die "Nürnberger Nachrichten" beflügelt

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