| | von Uli Busch

"Wirtschaftswoche" rüstet Online-Redaktion auf

Im Web spielt Holtzbrincks "Wirtschaftswoche" noch immer nicht in der Ersten Liga. Das soll sich jetzt ändern: Chefredakteur Roland Tichy baut das Digital-Ressort aus und holt den Digitalexperten und Blogger Ferdinand Knauß in die Redaktion. Der 38-Jährige, zuletzt als Pressesprecher von Bundesbildungsministerin Annette Schavan tätig, soll ab 1. Juli das Team von Online-Chefin Franziska Bluhm verstärken und "meinungsstark aktuelle Themen begleiten", wie es bei der Verlagsgruppe Handelsblatt heißt.

Unterstützung kann Wirtschaftswoche.de gut gebrauchen; die Website des Wochenmagazins lag im Februar 2012 bei eher bescheidenen 1,83 Millionen Visits. Laut IVW ist im Vergleich zum Vorjahresmonat noch kein Aufwärtstrend erkennbar. Der Konkurrent Manager-Magazin.de legt dagegen ein fast uneinholbares Wachstumstempo vor: Im Februar 2012 meldeten die Hamburger 8,7 Millionen Visits an die IVW, ein Jahr zuvor waren es erst 4,8 Millionen. Knauß arbeitete schon von 2005 bis 2010 im Verlag; er verantwortete damals die Wissenschaftsseiten im "Handelsblatt". Am 15. April fängt in der Düsseldorfer Online-Redaktion auch ein neuer Content Manager an. Paul Okraj, 30, übernimmt die Aufgaben von Mathias Schöne, 34, der auf die Stelle des Sitemanagers wechselt.

In der Print-Redaktion gibt es ebenfalls Verstärkung. Melanie Bergermann und Florian Zerfaß sollen am Standort Frankfurt künftig ein Investigativteam bilden. Zudem gibt es mit Philipp Mattheis einen neuen China-Korrespondenten. Mit Nele Hansen und Kristin Schmidt hat die "Wirtschaftswoche" außerdem zwei weitere Redakteurinnen für die Ressorts Unternehmen+Märkte bzw. Management+Erfolg verpflichtet.

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