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Avantaxx dementiert Insolvenz-Gerüchte
Die Finanzholding Avantaxx, zu der unter anderem die Agenturen Springer & Jacoby und Schaffhausen Communication Group gehören, meldet sich erstmals zu den seit einigen Tagen grassierenden Insolvenzgerüchten zu Wort: "Berichterstattungen, nach denen für die Avantaxx oder einzelne Unternehmen der Avantaxx-Gruppe Insolvenz beantragt wurde, entsprechen nicht den Tatsachen. Zu diesem Zeitpunkt befindet sich die Avantaxx nicht in der Insolvenz“, teilen die Elmshorner in einer Pressinformation mit.
Eingeräumt wird, dass die Gruppe aufgrund der "derzeitigen wirtschaftlichen Belastungen“ umgebaut werden soll. Inhaber Lutz Schaffhausen führe derzeit „mit diversen potenziellen Investoren und Partnern aussichtsreiche Gespräche“, heißt es weiter. Um wen es sich dabei handele, sei vertraulich.
"Primäres Ziel dieser Gespräche“, lässt sich Vorstand Schaffhausen in der Mitteilung zitieren, „ist es, die Einheit der erfolgreich kooperierenden Einzelfirmen möglichst zu stärken und auszubauen. Darüber hinaus gibt es Angebote, einzelne Unternehmen zusammen mit Partnern weiter zu entwickeln.“
Seit dem Ausstieg von CEO Norbert Lindhof nach nur 90 Tagen sowie von CFO Thomas Seitz wird in der Branche heftig über die Zukunftsfähigkeit der Gruppe spekuliert. Gespräche mit Banken hätten zu keinem positiven Ergebnis geführt, heißt es. Die Gruppe gilt – nicht zuletzt durch die Übernahme von Springer & Jacoby im Jahr 2006 - als verschuldet.
Die jüngsten Gerüchten, wonach die Mai-Gehälter der Tochterfirma Basis Audionet wegen Liquiditätsengpässen nur teilweise ausgezahlt werden konnten, werden von Avantaxx nicht kommentiert.
Richter Redakteur



