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BAC 2009: Der WFV packt die Teamchefs bei der Ehre
In diesem Jahr wird der Werbefussballverband für Fairness sorgen. Fremdspieler müssen angemeldet werden. Parallel sollen die Teamchefs eine Ehrenerklärung abgeben, wonach alles mit rechten Dingen zugeht. Denn seit es den Bauer Agency Cup gibt, gibt es auch die leidliche Diskussion um das Thema Einsatz von Fremdspielern.
Den Ärger verursachen kurzfristig verpflichtete Praktikanten, die abends nicht Überstunden in der Agentur leisten, sondern auf dem Platz für Landes- und höhere Ligen trainieren. Selbst beim amtierenden Champion BBDO kamen Zweifel auf. Nach dem Finalsieg 2008 stellte sich die Frage nach den Praktikanten. Die Antwort an den WFV kam prompt: ”BBDO Consulting beschäftigt jedes Jahr zwei bis drei Praktikanten, die nicht in das normale Profil von Unternehmensberatern passen. Wir beschäftigen Personen im Alter von 18 bis 23 Jahren, die überwiegend Migrationshintergrund haben, um so einer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht zu werden, die im normalen Business-Betrieb nicht abgebildet wird.” Zur Ehrenrettung sei angefügt, dass die BBDO-Praktika ein bis eineinhalb Jahre dauern würden.
Im Sinne des Bauer Agency Cups ist das aber nicht. Deshalb hat sich der WFV Gedanken gemacht, wie das Problem fair und transparent in dem Griff zu bekommen sei, sagt WFV-Vorstandsmitglied Tom Proch. Von geprüften Spielerpässen des Werbefußbalverbands bis zu Pflicht-Profilen aller Spieler bei Xing sei viel diskutiert worden. Am Ende entstand der ”Code d'Honneur” der Capitaines dÉquipe” oder kurz eine Ehrenworterklärung, die jeder Team- und Agenturchef im Vorfeld des Turniers unterzeichnen sollte. Im Kern geht es darum, die Fremdspielerregelung im Sinne der Fairness und Chancengleichheit zu achten und einzuhalten. Ausnahmen, etwa der Werbeleiter eines Kunden, werden akzeptiert, müssen aber im Vorfeld angemeldet werden. Alle Ehrenerklärungen sollen auf dem BAC ausgehängt werden.
Pellikan Redakteur










