Cannes 2011: Neunmal steht Deutschland auf der Shortlist Radio
Die Woche beginnt für Deutschland mit neun Shortlistplätzen in der Kategorie Radio. Fabian Frese von Jung von Matt sitzt für Deutschland in der Jury. Seine Agentur schickt gleich drei Kampagnen ins Rennen.
Montagmorgen in Cannes, die Stadt putzt sich für den ersten großen Ansturm der Werber heraus. Während auf der Croisette die Müllmänner, Palmenschneider, Straßenkehrer und Strandbauarbeiter unterwegs sind, fängt das Gewimmel im Palais des Festivals langsam an.
Im Mittelpunkt des Interesses steht unter anderem: die Radio-Shortlist. Neun Kampagnen buhlen um eine Funk-Auszeichnung: Dreimal geht Jung von Matt ins Rennen um einen Löwen, zweimal Grabarz & Partner. Jeweils ein Funkauftritt kommt von Lukas Lindemann Rosinski, Y&R, DDB Tribal und Kempertrautmann.
Als produzierende Firma tut sich mal wieder Studio Funk hervor. Mit den Dependancen in Berlin, Hamburg und Düsseldorf schafft es die Produktionsfirma gleich fünfmal auf die Shortlist, je einmal schicken Bigfish und NHB eine Arbeit ins Rennen; zweimal steht Jung von Matt als Produktionsfirma in den Credits.
Morgen Abend steht dann fest, welche Arbeiten ihre Löwen-Hoffnung auch verwandeln können. Für Deutschland sitzt Fabian Frese von Jung von Matt in der Radio-Jury. Im vergangenen Jahr realisierten sich 50 Prozent der Shortlistplätze. Damals gab es fünfmal Radio-Bronze.
Nur 82 Arbeiten kommen in diesem Jahr in der Kategorie Radio aus Deutschland - das sind 20 weniger als im vergangenen Jahr, als eutschland 102 Ar beiten nach Cannes schickte. Insgesamt nahm die Anzahl der Einsendungen aber zu: 1363 Kampagnen reichten die Agenturen international ein, 2010 waren es noch 1235.
Alle Shortlistplätze und News finden Sie in unserem Cannes-Special.