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FDP-Spot: Oysterbay wehrt sich gegen Vorwürfe
Die Hamburger Agentur Oysterbay hat sich wegen ihres FDP-Spots Ärger eingehandelt: Agenturchef Wulf-Peter Kemper musste eine Unterlassungserklärung unterschreiben, weil Wahlwerbung mit dem Testimonial Sky Dumont als Internet-Spam ankam. Das Kommunikationsproblem: Der Oysterbay-Spot war nicht deutlich genug nicht als PR-Aktion gekennzeichnet. Die Agentur brachte u.a. E-Mails von der angeblichen Privatperson "Niklas Sörensen" unters Blogger-Volk ("Hallo! Kennst du schon den FDP-Wahlwerbespot für die Bürgerschaftswahlen in HH? Wäre das nicht was für deinen Blog?"). Der Hamburger IT-Unternehmer Hanno Zulla ermittelte den tatsächlichen Absender der GMX-Mail und schaltete wegen Spam-Verdachts seinen Anwalt ein.
Gegenüber W&V setzt sich Wulf-Peter Kemper zur Wehr: "Es war nie eine virale Kampagne geplant. Wir haben unseren Kino- und TV-Spot ins Netz gestellt - sowohl unter Oysterbay als auch unter dem Pseudonym Sörensen". Letzeres sei keine "Strategieentscheidung" gewesen, sondern aus der "Übermotivation eines Teamplayers" entstanden, versichert der ehemalige S&J-Manager.
Den Spot sehen Sie hier:
Redaktion Redakteur





