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Nur eine Igel-Attrappe: Banker haben abstruse Ideen, zeigen die von Element E produzierten Spots. Regie führte Alex Feil.
Nur eine Igel-Attrappe: Banker haben abstruse Ideen, zeigen die von Element E produzierten Spots. Regie führte Alex Feil.

Fliegender Igel im TV-Spot empört Tierschützer

veröffentlicht am 22.01.2010 um 14:01 Uhr · Agenturen · Artikel

Mit einer kuriosen Anzeige müssen sich Jung von Matt/Elbe und deren Kunde MyStocks.de (ein Spin-off der Sixt AG) herumschlagen: Die Staatsanwaltschaft München ermittelt „wegen des Verdachts einer Straftat gegen das Tierschutzgesetz“.

Hintergrund: Derzeit wirbt die Aktiencommunity MyStocks – in typischer Sixt-Manier – mit drei provokanten Spots auf N24 und im Netz. Die Filme nehmen die vermeintlichen Verursacher der Finanzkrise aufs Korn und zeigen skurrile Beratungsgespräche von Bankern. Die Botschaft: Vertraue bei Aktienfragen besser auf das Wissen der MyStocks-Community.

In einem Spot wird ein niedlicher Igel an die Decke katapultiert – und das brachte MyStocks die Anzeige ein. „Wir belegen nun, dass beim Dreh tatsächlich nur eine Attrappe verwendet wurde“, sagt Sascha Hanke, JvM-Geschäftsführer Kreation. Dieser Nachweis dürfte nicht so schwer zu erbringen sein, so dass mit einer Einstellung des Verfahrens zu rechnen ist.

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