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Mediacom bleibt größtes Mediahaus
Mediacom ist und bleibt die Nummer eins unter Deutschlands Media-Agenturen. Der Düsseldorfer Marktführer kann für 2006 ein Buying-Volumen von 3,245 Milliarden Euro vorweisen (plus 18 Prozent). Dies zeigt das aktuelle Ranking des französischen Marktforschungsinstituts Recma, das diesmal nur für Buying-Billings ausgewiesen wurde. Planungsetats oder Diversified Services sind darin nicht mehr enthalten. Demnach hat sich in der Rangreihe der größten Mediahäuser wenig geändert: Carat ist und bleibt die zweitgrößte Agentur (2,495 Millliarden Euro, plus zehn Prozent). An dritter Stelle rangiert OMD (2,095 Milliarden Euro, plus elf Prozent).
Das Verfolgerfeld: ZenithOptimedia (Zenithmedia und Optimedia; 1,66 Milliarden Euro, plus 35 Prozent), Mediaedge:cia (1,29 Milliarden Euro, plus 24 Prozent), Mindshare (1,12 Millliarden Euro, minus ein Prozent). Als größter Independent rangiert Mediaplus bereits auf Platz sieben (790 Millionen Euro, plus sechs Prozent). Danach folgen die beiden IPG-Schwestern UniversalMcCann (680 Millionen Euro, minus 22 Prozent) und Initiative (655 Millionen Euro, plus 31 Prozent).
Bei den Media-Holdings bleibt Group M (Mediacom, Mediaedge:cia, Mindshare) unangefochten an der Spitze mit einem Marktanteil von 24,1 Prozent (bemessen an einem Brutto-Marktvolumen in Höhe von 23,508 Milliarden Euro). Das größte Einkaufs-Konglomerat kam im vergangenen Jahr auf Billings in Höhe von 5,655 Milliarden Euro und legte damit um 15 Prozent zu. Mit einem Plus von 740 Millionen Euro wuchs der Marktführer damit stärker als alle anderen Agenturgruppen und baute damit seinen Vorsprung weiter aus.
Platz zwei geht an Aegis Media (Carat, Vizeum, HMS; 12,9 Prozent Marktanteil; 3,035 Milliarden Euro; plus vier Prozent)) vor der Omnicom Media Group (OMG, PHD) mit 8,9 Prozent (2,095 Milliarden Euro; plus elf Prozent). Auf Rang vier folgt Publicis Groupe Media (Zenithmedia, Optimedia, TKM Starcom) mit einem Marktanteil von 8,6 Prozent (2,01 Milliarden Euro; plus 26 Prozent). Die IPG-Agenturen kamen auf einen Marktanteil von 5,7 Prozent und mussten bei den Billings ein Minus von drei Prozent verzeichnen.
Die Ergebnisse der übrigen Independents: Pilot Media (Rang 13; Billings: 195 Millionen Euro), Springer & Jacoby Media (Rang 14; 145 Millionen Euro), Crossmedia (Rang 15, 115 Millionen Euro) und Moccamedia (Rang 16, 60 Millionen Euro).
Redaktion Redakteur





