W&V Eventreport: Die Ramses-Gala in Hamburg
Rund 500 Gäste feierten in den Deichtorhallen die Ramses-Gewinner. W&V Online war dabei. Die besten Bilder aus Hamburg.
Die Hamburger Deichtorhallen - den Hanseaten eigentlich als ruhiges museales Umfeld bekannt - hat der Hamburger Audiovermarkter RMS erneut für einen turbulenten Ausflug in die Werbewelt gewinnen können. Rund 500 Gäste aus Werbung, Unternehmen und Funk haben am Donnerstagabend die festliche Gala rund um den 15. Ramses Award begleitet. RTL-Gesicht Frauke Ludowig hat durch den Abend geführt, RMS-Chef Andreas Fuhlisch den charmanten Gastgeber gegeben.
Viele Bekannte der Branche waren anwesend: vom Ramses-Gründervater Lutz Kuckuck über Fuhlischs Vorgänger Wilfried Sorge und den Mitgliedern der Jury - darunter Real-Marketingleiter Manfred Mandel, Mindshare-CEO Christof Baron, Grey-Chairman Frank Dopheide, Studio-Funk-Lenker Klaus Funk, Citroen-Media-Managerin Ute Schäfer oder auch Stephan Rebbe von Kolle Rebbe - bis hin zu Werbe-Managern wie Peter John Mahrenholz, Thomas Koch oder Carsten Heintzsch und den Radiomachern Karlheinz Hörhammer, Mario A. Liese, Kai Fischer, Kristian Kropp, Ulrich Hürther, Erwin Linnenbach und Hans-Jürgen Kratz.
Den "Fight des Jahres“ - so das Motto des Ramses 2010 – hat vor allem Kolle Rebbe für sich entschieden: mit gleich zwei Trophäen: Gold in der Kategorie "Best Audio Brand“ und Silber in der Kategorie "Best Audio Idea“. Besonders hervorgehoben hat Veranstalter RMS den erstmalig verliehenen Effizienzpreis, die neue Ramses-Kategorie "Best Audio Success". Er geht an Boehringer Ingelheim mit einer Kampagne für Mucosolvan (Gold) sowie Campina mit Spots für Puddis ("Best Audio Success Sonderpreis“). So viel zum offiziellen Teil. Einblick in den inoffiziellen Teil - die Arbeit der Jury - gab Jury-Mitglied Hans-Peter Albrecht: "Hart" sei die Zeit zwischen den Jahren, wenn die Mitglieder wie in diesem Jahr 327 Radiospots anhören müssen. "Blut fließt aus dem Ohr", so das Resümée. Da Werber auch nur Fußball-Fans sind, gab es einen Service der besonderen Art: die Spielstände der norddeutschen Liga-Vereine Hamburg und Bremen.
Gegen 23 Uhr, dank der Live-Auftritte von Marit Larsen und Top-Act Jan Delay, wurde es laut. Da wurden sogar die sonst zurückhaltenden Medienleute zum Mitmachen bewegt. Danach kam DJane Giulia Siegel und brachte das Vinyl zum Drehen. Besser war dann aber mitfeiern - denn wer sich unterhalten wollte, musste dies äußerst lautstark tun.