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Herausforderung für PR-Experten: Gegen das Datingportal kam es in den USA zu Protesten.
Herausforderung für PR-Experten: Gegen das Datingportal kam es in den USA zu Protesten.

Yamaoka macht PR für Betrugs-Portal

veröffentlicht am 16.08.2010 um 15:50 Uhr · Agenturen · Artikel

Die Hamburger Kommunikationsagentur Yamaoka PR hat das Betrugs-Portal Ashley Madison als Kunden gewonnen. Zum Launch im Oktober will das Dating-Portal für Verheiratete mehrere Millionen Euro ins Marketing pumpen. Auf der Website können verheiratete Frauen und Männer, die eine Affäre suchen, Kontakte finden. Für Yamaoka PR ist eine "neue kommunikative Herausforderung" für ein Unternehmen PR zu machen, "das einem der meistgehassten Männer Amerikas gehört", so Agenturchef Tom Yamaoka.

Yamaoka PR berät das kanadische Unternehmen bei Below-the-line- und Above-the-line-Aktivitäten. Die Hamburger setzen auf eine Kampagne in allen Kommunikationskanälen. Zum Launch wird Geschäftsführer und Gründer Noel Biderman in Deutschland auf Roadshow gehen.

"Das Produkt ist umstritten. In den USA, Kanada und Australien kam es zu Protesten beim Launch des Dating-Portals", sagt Yamaoka. "In den amerikanischen Medien wird Noel Biderman zum „König der Untreue“ gekürt. Wir sind gespannt, wie das mediale und öffentliche Echo in Deutschland sein wird. Für den deutschsprachigen Raum planen wir eine kommunikative Deeskalationsstrategie, die trotzdem ein mediales Interesse auslöst.“

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