Datenschützer kritisieren Googles personalisierte Suche
Google bietet seine personalisierte Suche auch den Nutzern, die nicht beim Portal angemeldet sind. Datenschützer melden Bedenken an.
Auch Nutzer, die nicht beim Online-Portal Google registriert sind, können künftig die personalisierte Suche nutzen. Dafür setzt Google ein Cookie ein, das auf dem PC des Anwenders abgelegt wird und das Informationen über das Such- und Klickverhalten der vergangenen 180 Tage speichert und auswertet.
Wie der Online-Dienst Heise.de meldet, stößt das Verfahren auf die Kritik von Datenschützern in den USA. Durch das Vorgehen Googles würde eine der wenigen verbliebenen Absicherungen der Privatsphäre hinfällig, gibt Marc Rotenberg, Direktor der Datenschutzorganisation Electronic Privacy Information Center (EPIC), im Blog der "New York Times" zu bedenken. Andere Datenschützer kritisierten laut Heise.de, dass die Personalisierung für alle Nutzer voreingestellt sei und sie erst deaktiviert werden müsse.
Auf dem Google-Blog wird das Verfahren der personalisierten Suche so erklärt: Wer beispielsweise oft nach dem Kürzel ADA sucht und bei den Ergebnissen regelmäßig auf die Programmiersprache gleichen Namens klickt, bekommt bei der personalisierten Suche diese Ergebnisse vor denen der American Dental Association (ADA) angezeigt.