Facebook ändert Richtlinien: Körperflüssigkeiten und Retusche erlaubt
Bilder von Mütter, die ihren Babys die Brust geben, sind Facebook ein Dorn im Auge. Abbildungen des kleinen Geschäfts der Kinder sind nach einer Überarbeitung der ethischen Richtlinien für das sozialen Netzwerk hingegen nun kein Problem mehr.
Bilder von Mütter, die ihren Babys die Brust geben, sind Facebook ein Dorn im Auge. Abbildungen des kleinen Geschäfts der Kinder sind für das sozialen Netzwerk hingegen nun kein Problem mehr, was vielleicht für Windelhersteller gar nicht uninteressant ist. Facebook hat die Richtlinien überarbeitet, an denen sich die Mitarbeiter von Odesk orienitieren, die die eingestellten Inhalte überwachen. Das berichtet unter anderem Mediendienst Gawker.
Die Änderungen sehen vor, dass nun Körperflüssigkeiten durchaus in Bildern im Netzwerk auftauchen dürfen - allerdings nur dann "wenn kein menschliches Wesen in diesen Prozess miteinbezogen ist". Zweite Ausnahme, Sperma darf gar nicht abgebildet sein. Auch bei retuschierten Fotos zeigt sich Facebook nun milder: in den älteren Richlinien 6.1 wurden die bearbeiteten Bilder ganz abgelehnt, in Version 6.2 werden sie nur aussortiert, wenn sie jemanden in negativem Lichte erscheinen lassen.