Facebook sperrte Mark S. Zuckerbergs Profil
Amtsschimmel 2.0: Mark S. Zuckerberg ist Namensvetter des Facebook-Chefs. Weil das Netzwerk an der Echtheit seiner Person zweifelte, musste er zur Anmeldung seine Geburtsurkunde vorlegen.
Facebook hat kurzzeitig das Profil von Mark S. Zuckerberg blockiert. Die Facebook-Mitarbeiter glaubten, es handle sich um einen weiteren lustigen Zeitgenossen, der sich im sozialen Netzwerk als ihr Chef ausgab. Peinlich, denn Mark S. Zuckerberg gibt es wirklich und er hatte das auch schon bei der Facebook-Registrierung mit offiziellen Urkunden belegt.
Der andere Zuckerberg lebt in Indianapolis, ist 20 Jahre älter als der Facebook-Gründer und arbeitet als Insolvenzanwalt. Mittlerweile wurde sein Profil wieder frei gegeben. Aber allein seine Anmeldung bei Facebook glich einer bürokratischen Einwanderungsprozedur. Geburtskunde, Führerschein und seine Anwaltszulassung musste er vorlegen, sagte er der Zeitung "Indianapolis Star“. Scheinbar ist Facebook-Chef Mark Zuckerberg um seine Person im Netzwerk besorgter, als um die Daten der Mitglieder.
Aus der Namensvetternschaft versucht der Anwalt Zuckerberg nun das Beste zu machen. Mit der Website Iammarkzuckerberg.com will er auf seine Person aufmerksam zu machen. Denn bei Suchdiensten hat er gegenüber dem berühmten Facebook-Gründer das Nachsehen. "Wenn Sie 2004 bei Google nach dem Namen Mark Zuckerberg gesucht hätten, hätten Sie mich gefunden, und niemanden sonst", beklagt sich Mark S. Zuckerberg im Interview. Dass ein "Promi“-Leben ganz schön anstrengend ist, das erfährt der zweite Mark Zuckerberg nun aber auch – bis zu 500 Freundschaftsanfragen erhält er auf Facebook pro Tag.