GfK-Studie: Mehr Abverkauf durch Cross-Media
Eine fast doppelt so hohe Kaufrate erzielte Coca-Cola bei den Nutzern, die sowohl TV-Spots als auch Anzeigen bei YouTube gesehen hatten.
Cross-Media-Kampagnen steigern die Werbewirkung deutlich. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK), die sie zusammen mit Google und Coca-Cola durchgeführt hat.
Das "GfK Web Efficiency Panel untersuchte anhand der Coca-Cola-Weihnachtskampagne des vergangenen Jahres die Rezeption der Werbebotschaften und das Einkaufsverhalten der Konsumenten.
Das Ergebnis: Am effektivsten für den Abverkauf sei das Zusammenspiel von TV-Werbung und Anzeigen auf YouTube gewesen. Konsumenten, die beides innerhalb einer Woche gesehen hätten, hätten eine um 97 Prozent höhere Kaufrate aufgewiesen. Damit kauften sie fast doppelt so oft Coca-Cola wie andere Konsumenten.
In der Einzelanalyse beurteilt die GfK Video-Anzeigen auf YouTube als ähnlich abverkaufsstark wie klassische TV-Spots. Ein weiterer Effekt von Internetwerbung sei jedoch die Generierung von Exklusivreichweiten, die durch Fernsehwerbung nicht erreichbar seien. Fokussiert auf die Zielgruppe der 14- bis 39-Jährigen hätten sich die Effekte der einzelnen Medienkanäle als noch stärker erwiesen, so die Forscher.