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Gewalt in Computerspielen schadet dem Marken-Image.
Gewalt in Computerspielen schadet dem Marken-Image.

In-Game-Ads bergen Risiko für Marken

veröffentlicht am 11.09.2009 um 15:09 Uhr · Digital · Artikel

Die Universität Luxemburg hat in der "Zeit" eine neue Studie vorgestellt, die die Wirkung von In-Game-Werbung untersucht. Resultat: Gewalt in Spielen trübt das Erinnerungsvermögen der Gamer anstatt es zu fördern. Außerdem werden Marken durchschnittlich negativer wahrgenommen.

In-Game-Advertising steht bei Marketern derzeit hoch im Kurs. Marktforscher sagen dem virtuellen Werbeträger rosige Zeiten voraus: Laut "Zeit" schätzen Analysten der Citigroup den weltweiten Markt für Spielewerbung bis 2014 auf 700 Millionen - das wäre doppelt so viel als bisher.

Noch fehle jedoch vielen Unternehmen der Mut, sich auf die neue Werbeform einzulassen, so die "Zeit" weiter. Neben dem wechselhaften Image der Spiele, mangelt es auch noch an einer einheitlicher Reichweitenwährung. Der BVDW hat deswegen jüngst den Arbeitskreis eGame Advertising gegründet, der Marktdaten analysieren und Standards setzen soll.

Ein weiterer Hemmschuh für die neue Werbeform kommt seitens der Verbraucher- und Jugendschützer. Um ihre Werbung bestmöglich zu gestalten und auszusteuern sammeln die Hersteller und Agenturen die verschiedensten Nutzerdaten, heißt es in der "Zeit". Auch jugendliche Spieler seien weitgehend ungeschützt.

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