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Knapp 40 Prozent der Deutschen sind Gamer
Computerspiele zählen in Deutschland zu den drei wichtigsten Medien bei Jugendlichen. Das ist eines der Ergebnisse der nationalen Gamer-Umfrage von TNS und Gamesindustry, die von RealGames, KeesingGamer, der RTL Group, Gamepoint und Spil Games unterstützt wurde.
Mehr als 39 Prozent der in Deutschland lebenden Bevölkerung spielen demnach. Unter denen mit Internetzugang seien es 65 Prozent, was Deutschland vor Frankreich, aber hinter Belgien, den Niederlanden, Großbritannien oder den USA (führend mit 80 Prozent) platziere.
Die 13- bis 19-Jährigen Jungen verbringen den Ergebnissen zufolge rund zehn Stunden in der Woche mit Games, das ist ungefähr so viel Zeit, wie sie für die Nutzung von TV oder Internet aufwenden. Bei den 35- bis 49-Jährigen seien 60 Prozent der Onliner Computerspieler.
Frauen schätzen laut TNS und Gamesindustry vor allem Online-Spiele-Portale. Dort spielte ein Drittel der 20- bis 34-Jährigen. Bei den 35- bis 49-Jährigen seien es immer noch 27 Prozent.
Interessant für den Markt: Deutsche Spieler sind eher bereit für Online-Spiele zu zahlen als der europäische Durchschnitt. 34 Prozent der befragten Deutschen zahlten für Spiele auf dem Handy, 38 Prozent für Mehrspieler-Online-Titel.
Was Gaming in Sozialen Netzwerken betrifft, liegen die Bundesrepublik und die anderen untersuchten EU-Staaten deutlich hinter den USA. Während bei den Amerikanern fast ein Viertel der Befragten hauptsächlich dort spielt, sind es in Deutschland gerade elf Prozent. PC-Titel bilden in Deutschland nach wie vor den Schwerpunkt.
Pfister Redakteur











