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Markantes Design: Der Kobo-Reader sticht aus dem grauen Reader-Einerlei hervor.
Markantes Design: Der Kobo-Reader sticht aus dem grauen Reader-Einerlei hervor.

Kobo profitiert vom E-Book-Boom

veröffentlicht am 06.01.2012 um 14:44 Uhr · Digital · Artikel

Nach Amazon und Weltbild hat nun auch die E-Book-Plattform Kobo Zahlen zum Weihnachtsgeschäft vorgelegt. Demnach hat sich die Zahl der neu registrierten Benutzer in den vergangenen sechs Wochen fast verdoppelt. Im Vergleich zum Vormonat stieg der Verkauf von elektronischen Geschenken (E-Books und Gutscheine) im Dezember um 500 Prozent. "Mit mehreren E-Book-Downloads pro Sekunde während der Feiertage wurden unsere Erwartungen mehr als übertroffen", versichert Kobo-CEO Michael Serbinis. Detailierte Zahlen nennt das Unternehmen allerdings nicht.

Größter Kobo-Kassenschlager in Deutschland war der Thriller "Ausgelöscht" von Cody Mcfadyen, gefolgt von Joy Fieldings "Herzstoß". Auf Platz drei kam "Der Beobachter" von Charlotte Link. Kobo mit Stammsitz in Kanada wird gerade vom japanischen E-Commerce-Konzern Rakuten übernommen. 2012 soll die Plattform nach dem Vorbild von Amazon auch einen eigenen Verlagsservice anbieten. Damit können Nutzer ihre eigenen E-Books produzieren und vermarkten.

Die E-Reader von Kobo werden in Deutschland u.a. bei Mediamarkt und Saturn verkauft. Um die Hardware vom handelsüblichen Einerlei anzuheben, haben die Kobo-Desgner die Rückseite des Readers mit einer auffälligen Wabenstruktur versehen. Anders als die Konkurrenz bietet Kobo die Geräte außerdem in mehreren Farben an. Der E-Book-Shop von Kobo umfasst laut Unternehmen rund 80.000 deutschsprachige Titel. Insgesamt hat das 2009 gegründete Startup 2,3 Millionen Titel im Programm.

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