Last.fm: Reger Zuspruch für Free-on-Demand
Seitdem Last.fm im Januar den Free-On-Demand-Service gelauncht hat, haben sich CD- und Download-Verkäufe über Affiliate-Links von Last.fm zu Amazon.com nach Unternehmensangaben um 119 Prozent erhöht.
Seitdem Last.fm im Januar den Free-On-Demand-Service gelauncht hat, haben sich CD- und Download-Verkäufe über Affiliate-Links von Last.fm zu Amazon.com nach Unternehmensangaben um 119 Prozent erhöht. Für Last.fm-Mitgründer Martin Stiksel ist der Zuwachs der Beweis, dass ein kostenloser Zugang zur Musik Internet-Nutzer auch dazu ermutigt, oft und gern gehörte Stücke auch zu kaufen: "In gut zwei Monaten wurde deutlich, dass Musikliebhaber CDs und Downloads kaufen, auch wenn sie Zugang zu einem kostenlosen Musikkatalog haben."
Last.fm hat neben amazon Affiliate-Vereinbarungen mit Partnern wie iTunes und Digital, welche den Nutzern ermöglichen CDs und Downloads aus einem Katalog zu kaufen, der alle vier Major Labels sowie Tausende Independent Labels und -Künstler enthält.
Die Zuwächse bei Last.fm dürften vielen Zweiflern zeigen, dass ein kostenloser Streaming-Service sehr wohl direkten und positiven Einfluss auf die Musikkäufe seiner Nutzer hat. Seit dem Start des Free-On-Demand-Dienstes haben sich zudem auch die Nutzerzahlen erhöht; der bereits existierende Nutzerstamm von Last.fm hat in diesem Jahr nach Konzernangaben 66 Prozent mehr Alben und Songs gekauft als zuvor.