OpenBC will an die Börse
Das Internetportal Open Business Club (openBC) will innerhalb der kommenden sechs Monate an die Börse gehen. Das Online-Netzwerk für Geschäftskontakte strebt eine Notierung im Prime Standard der Frankfurter Börse an.
Das Internetportal Open Business Club (openBC) will innerhalb der kommenden sechs Monate an die Börse gehen. Das Online-Netzwerk für Geschäftskontakte strebt eine Notierung im Prime Standard der Frankfurter Börse an. Zum genauen Umfang des Börsengangs machte das Unternehmen keine Angaben. Mit dem Erlös der Emission will openBC, das im November in XING umbenannt werden soll, international expandieren. "Den internationalen Wachstumskurs wollen wir als börsennotiertes Unternehmen fortsetzen", sagte Vorstandschef Lars Hinrichs. Der Großteil der openBC-Aktien wird bei dem Börsengang institutionellen Anlegern zugeteilt. Aber auch Mitglieder der Internetplattform sollen zum Zuge kommen. Status und Dauer der Mitgliedschaft entscheiden unter anderem über eine Zuteilung. Den Börsengang begleiten die Deutsche Bank und Lehman Brothers.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr hatte openBC nach eigenen Angaben seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr von 1,62 Millionen Euro auf 5,99 Millionen erhöht. Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 2,79 Millionen Euro und verzeichnete ein positives Ergebnis. OpenBC betreibt sein Portal seit drei Jahren und hat nach eigenen Angaben knapp 1,5 Millionen Mitglieder. In Zukunft will sich die Plattform weiter auf bezahlte Leistungen konzentrieren. Bisher nutzen rund 13 Prozent der Mitglieder das kostenpflichtige Premiumangebot.