Online-Mediaplanung
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Social-Media-Währung wird diskutiert
Die Arbeitsgemeinschaft Social Media hat auf dem Social Media Measurement Summit in Hamburg ihre Thesen zur Messbarmachung von Social Media vorgestellt. Unterschiedliche Ansätze und Messpunkte wurden in einer Expertenrunde diskutiert.
Bei der von der AG Social Media angestrebten Social-Media-Währung handelt es sich um ein kombiniertes Reichweiten- und Intensitätsmaß. Dieses soll dem besonderen Vernetzungsgrad und Engagement von Social-Media-Formaten wie Blogs, Social Networks und Communities besser entsprechen als die herkömmlichen Abruf- und Leistungsmaße.
Die Social-Media-Währung der AG Social Media besteht aus zwei Komponenten: erstens einer Reichweitenkomponente, die nicht nur die primäre Reichweite von Werbeträgern in Social Media beinhaltet, sondern zusätzlich auch noch Abstrahl- und Mundpropagandaeffekte berücksichtigt. Dieses erweiterte Reichweitenmaß wird kombiniert mit einem Intensitätsmaß, das abbildet, wie hoch der jeweilige sogenannte Share-of-Voice beziehungseise Share-of-Buzz eines Kanals in Bezug auf ein bestimmtes Thema ist. Zusätzliche Evaluationsmodelle können stufenartig auf diese Werte aufgesetzt werden.
"Das Internet kann mehr als nur Clicks und Impressions. Unser Ziel ist es, der Vernetzung in den Social Media Rechnung zu tragen und ein zuverlässiges Benchmarking für die viralen Effekte im Web 2.0 zu schaffen", erklärt Jörg Blumtritt, Vorstandsvorsitzender der AG Social Media. "Ich bin glücklich, dass der oftmals kontroverse Diskussionsprozess der letzten Monate jetzt die ersten Ergebnisse zeigt", so Blumtritt abschließend.
Die Idee der Arbeitsgemeinschaft Social Media wurde auf der Re:publica 08 in Berlin geboren. Als Verein im Mai 2008 gegründet, vertritt die AG Social Media die Interessen der Social Media Produzenten - Blogger, Social Networks und Communities – und fördert die Erforschung dieser Kommunikationskanäle.
Redaktion Redakteur




