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Studie: Foursquare als Werbeträger
Nach einer Studie von Forrester Research sollten sich Werber bei der Nutzung von "location-based social-networks" (LBSNs) wie Foursquare (noch) zurückhalten. Das liegt vor allem an der geringen Zahl der Nutzer.
In der nun veröffentlichten Studie gaben gaben lediglich 4 Prozent der Befragten an, bereits ein Geolocation-App benutzt zu haben. Davon sind wiederum fast 80 Prozent männlich. 84 Prozent der Befragten erklärten, noch überhaupt nichts von LBSNs gehört zu haben. Nur etwa jeder Hundertste benutzt die Apps einmal pro Woche oder öfter.
Die Studie ergibt auch, dass rund 70 Prozent der User zwischen 19 und 35 Jahre alt sind, ein ebenso hoher Satz hat eine universitäre Ausbildung. Auch das Jahreseinkommen dieser Gruppe ist durchschnittlich rund 20.000 Dollar höher als das der Nichtuser. Trotz ihrer noch geringen Zahl sind die Nutzer derzeit als Zielgruppe in den Bereichen Games, Sportbekleidung und Verbraucherelektronik attraktiv. Sie werden nach eigenen Angaben häufig von Freunden und Verwandten zu Themen wie Neuanschaffungen und Käufen konsultiert.
Vorreiter der Werbung in standortbezogenen Diensten sind Unternehmen wie die Kaffee-Kette Starbucks, die bereits jetzt auf die nächste Filiale oder Sonderangebote verweisen, oder Pepsi. Sollte der positive Trend für LBSNs anhalten werden in absehbarer Zukunft wohl auch Firmen wie Facebook, Twitter und Google auf den Zug aufspringen und eigene Apps veröffentlichen. Ein weiterer Vorteil für Werber sei zudem, dass das Medium LBSN noch sehr jung ist und dadurch noch nicht von vielen Agenturen abgedeckt wird. Wer also jetzt in den Markt einsteigt könnte vom andauernden Aufschwung profitieren und zukünftig gegenüber der Konkurrenz durch einen Vorsprung in Sachen Erfahrung und Bekanntheit punkten.
Leier Redakteur









