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Beste Urne: Das Modell "Almandin" aus Hamburg.
Beste Urne: Das Modell "Almandin" aus Hamburg.

Swarovski-Sarg und Herzlicht-Urne: Käßmann und Bestattungen.de stellen die Award-Gewinner vor

veröffentlicht am 09.11.2011 um 14:15 Uhr · Digital · Artikel

Das Branchenportal Bestattungen.de hat mit seinem Award einen PR-Coup gelandet. Selbst Internet-Dickschiffe wie Bild.de und sueddeutsche.de berichten über die Sieger des Wettbewerbs, der laut Jury-Mitglied Margot Käßmann "den offenen und bewussten Umgang mit dem Tod" fördern soll. Inititiiert wurde der Award von der Gesellschaft für Bestattung und Vorsorge GmbH. Das Hamburger Unternehmen betreibt eine Online-Plattform für Bestatter und Hinterbliebene. Der erstmals ausgeschriebene Award ging an den Johannesfriedhof in Dresden, an die Freiburger Sargmanufaktur Cascada ("Der Sieger-Sarg ist mit funkelnden Swarovski-Kristallen verziert") und die herzförmige Keramik-Urne "Almandin" der Hamburger Künstlerin Bettina Ulitzka. In der Kategorie "Grabsteine" gewann ein Modell des Rostocker Ateliers Feuermale.

Zusätzliche Aufmerksamkeit garantierte eine prominent besetzte Jury. Allein schon die Mitgliedschaft der früheren Bischöfin und EKD-Ratsvorsitzenden Margot Käßmann ("In der Mitte des Lebens") sorgte für die erwünschte öffentliche Anteilnahme. Käßmann legt allerdings Wert auf die Feststellung, dass sie nur einfaches Jury-Mitglied war und nicht die Vorsitzende. Ein Honorar soll nicht geflossen sein. Laut Bestattungen.de hat das Unternehmen "als Dank für die Jury-Teilnahme" der Theologin und Bestseller-Autorin 2.500 Euro an ein Hamburger Hospiz gespendet.

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