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VZ-Chef Clemens Riedl freut sich über das Privileg, einen kleinen Marktanteil zu haben.
VZ-Chef Clemens Riedl freut sich über das Privileg, einen kleinen Marktanteil zu haben.

VZ-Gruppe sucht jetzt die Nische

veröffentlicht am 03.05.2011 um 11:55 Uhr · Digital · Artikel

StudiVZ, SchülerVZ oder MeinVZ müssen sich gegen die übermächtige Konkurrenz von Facebook wappnen. Clemens Riedl, Chef der VZ-Netzwerke, spricht im Interview mit Futurezone, einem österreichischen Technologie-Nachrichtendienst darüber, wie er die Position seines Unternehmens stärken will.

Angesichts der marktbeherrschenden Macht von Facebook - laut Bitkom hat jeder zweite Deutsche dort ein Profil - will Riedl realistisch bleiben. "Unser Ziel ist nicht die Weltherrschaft im Internet, insofern halte ich es für ein Privileg, dass wir mit einem kleineren Marktanteil in diesem Geschäft dabei sein können."

Wie bereits bekannt, setzt er auf die Nische. Seinen Anteil von 27 Prozent will Riedl halten, indem er beispielsweise die Trennung der Netzwerke in einzelne Zielgruppen noch weiter schärft. "Die Jugend will immer einen eigenen Raum und findet es nicht gut, wenn Eltern und Lehrer überall dabei sind", gibt er sich gegenüber Futurezone überzeugt. Zudem sollen eigene Ideen die Netzwerke voranbringen. Riedl plant unter anderem ein Nachrichten-Tool, das in Zukunft den E-Mail-Verteiler ablösen soll.

Zu den Kaufgerüchten von Myspace sagt der VZ-Chef, er würde im deutschsprachigen Raum "sehr gerne tiefer kooperieren".

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