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Bernd Schmitz

Alle twittern, facebooken, xingen um die Wette. Nur die, die man in sozialen Netzwerken vermutet, haben keine Lust darauf? Was den Job angeht, ja - so meint Personalmarketingexperte Bernd Schmitz.

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Martin Grothe

Employer Branding, Personalmarketing und Recruiting – in den HR-Bereichen der Unternehmen hat sich eine Vielzahl von Begriffen etabliert. Personalmarketing-Expertin Susanne Hüsemann erklärt die Unterschiede.

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Bettina Wengenroth

"Wer als Jobsuchender seine Arbeitskraft zusagt, dann aber kurzfristig abspringt, weil er zwei Eisen im Feuer hat, der sollte den Anstand besitzen, rechtzeitig abzusagen – das ist das mindeste", meint Personalberaterin Bettina Wengenroth.

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Impulse für Employer Branding: Der Personalmarketingkongress 2011 in München richtete sich besonders an Mittelständler.
Impulse für Employer Branding: Der Personalmarketingkongress 2011 in München richtete sich besonders an Mittelständler.

Personalmarketingkongress 2011: Impulse für den Mittelstand

veröffentlicht am 18.03.2011 um 14:00 Uhr · Employer Branding · Artikel

Kleinere Unternehmen haben oft nicht die Resourcen, um mit den Ideen großer Companies zu konkurrieren - so brachte Peter Böttger, Geschäftsführer der Personalmarketing-Agentur Augenmaß, und Veranstalter des Personalmarketingkongress 2011, das Ausgangesproblem auf den Punkt. 120 Gäste sind am vergangenen Donnerstag nach München gekommen, um sich Impulse für ihr Employer Branding und Personalmarketing zu holen. Gatsgeber der Veranstaltung war W&V Job-Network. Am Ende eines langen Tages stand die Erkenntnis: Mittelständler haben eine echte Chance, wenn sie anfangen, Schritt für Schritt ihre Arbeitgebermarke aufzubauen - und auch zu kommunizieren.

Orientierung für Kandidaten schaffen. Einen ganzen Tag lang ging es darum, wie Unternehmen ihr Arbeitgebermarke aufbauen können. Das Problem drängt. "Der Mittelstand bekommt große Probleme, Fach- und Führungskräfte zu finden, weil ,High Potentials' von Konzernen und Groß-Unternehmen abgeschöpft werden." So bringt Edgar Jehnes, Geschäftsführer des Bundesverbands Mittelständische Wirtschaft in Nürnberg, das Problem in seinem Impulsvortrag auf den Punkt. Was hilft? "Es geht nicht darum, eine Arbeitgebermarke zu bewerben, sondern darum Orientierung für potenzielle Kandidaten zu schaffen", erklärt Michael Ruf, Leiter internationales Personalmarketing bei ZF in Friedrichshafen. Ein wichtiger Punkt: die Employer Brand emotionalisieren.

Gewohnten Pfade verlassen. Gerade, wenn ein Unternehmen nicht durch hohe Gehälter oder eine attraktive Lage punkten kann, ist es wichtig, die Marke emotional aufzubauen, sagt auch Mirko Derpmann, Kreativ-Direktor bei der Werbeagentur Scholz & Friends in Berlin. Er zeigte gemeinsam mit Frank Pieper, Leiter Managementkommunikation bei Scholz & Friends, Berlin, zahlreiche Beispiele, wie man durch ungewöhnliche Kreation Aufmerksamkeit und Sympathie für eine Marke schaffen kann. In weiteren Vorträgen ging es um Themen wie E-Mail-Marketing, Suchmaschinen oder Social Media. Christine Dresel von der Studentenvereinigung Market-Team und Jan Stromberg von der Studenteninitiative MTP erklärten den versammelten Personalern, was Studierende von Marketern erwarten. Interessanterweise bevorzugen die - laut einer Studie, die Market-Team gemeinsam mit Augenmaß durchgeführt hat - für den Erstkontakt klassische Wege wie Messen, Vorträge oder Workshops, während Social-Media-Plattformen wie Facebook eher als privat angesehen werden. In parallel laufenden Workshops konnten die Teilnehmer die Impulse in praktischer Teamarbeit vertiefen.

Keine Frage des Budgets. Bevor es dann in die Skylounge im 26 Stock des SZ-Hochhauses in München ging, um den Tag bei Algensalat und Kaltgetränken ausklingen zu lassen, sollte eine Podiumsdiskussion die Erkenntnisse des Kongresstages zusammenfassen. Moderiert von Professor Christoph Beck von der FH Koblenz diskutierten Scholz & Friends-Mann Frank Pieper, Achim Oettinger von der Hochschule Cobuerg, Christian Hagedorn, Westpress Werbeagentur und Richard Brunner von der Industrie- und Handelskammer Regensburg darüber, wie sich Mittelständler gegen die Big Brands behaupten können. Das Fazit: An Bewerber heranzukommen ist nicht allein eine Frage des Budgets, sondern auch des Profils der Attraktivität einer Arbeitgebermarke - und nicht zuletzt der Vernetzung in einer Region.

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