Mehr Aktuelles aus


Services

Persönlicher Kontakt

.

Treten Sie in Kontakt mit mir.

.

Ich freue mich auf Ihren Anruf oder eine E-Mail von Ihnen!

.

Judith Stephan

Tel: 089/ 2183-7064

job@wuv.de

Stephan

Branchen Blogs

  • Wollmilchsau - Social Media Recruiting Conference 2012 in WienZum Artikel...
  • Kienbaum Communications Blog - Social Media, Personalmarketing & Employer Branding out of the Box - Die Zukunft des Personalmarketings: recruiting convent 2012 am 26. und 27. März auf Schloss BensbergZum Artikel...
  • Online-Recruiting.net - Social Media Recruiting Studie 2012 – neue UmfrageZum Artikel...
  • Job-Blog - KARRIERETAG FAMILIENUNTERNEHMENZum Artikel...
  • HRmarketingblog - Ikea mit pubertärem GekicherZum Artikel...
Creative Industries: Überleben – aber wie?

Creative Industries: Überleben – aber wie?

veröffentlicht am 19.11.2009 um 10:48 Uhr · Trends · Artikel

Mehr Schutz für die Rechte der Urheber, bessere Honorare oder gar ein Grundeinkommen für die Kreativbranche? Strategien zum "Überleben in den Creative Industries" standen im Mittelpunkt eines internationalen Kongresses in Berlin, mit dem die Rosa-Luxemburg-Stiftung die Arbeitsbedingungen freiberuflicher Medienschaffender unter die Lupe nahm. Nach Ansicht des Bildungswerks der Linken ist deren Situation mittlerweile prekär. Die digitale Revolution, neue Arbeitsformen sowie flexiblere Unternehmensstrukturen – so die Bestandsaufnahme – hätten zu einer enormen Konkurrenz um Jobs und Aufträge geführt. Besonders die mittlerweile gängige Praxis multimedialer Mehrfachverwertung ohne entsprechende Zusatzhonorierung habe die Einkommenssituation freischaffender Autoren verschlechtert. Wie eine gerechtere Entlohnung der Urheber aussehen könnte, blieb im Verlauf des Kongresses allerdings umstritten. Auch die Zukunft des Urheberrechts löste kontroverse Diskussionen aus. Während Verdi-Gewerkschafter Wolfgang Schimmel für eine stärkere Rolle des Gesetzgebers plädierte und etwa die konsequente Verfolgung illegaler Musiktauschbörsen forderte, sahen manche Web-Aktivisten die Lösung eher in einem Grundeinkommen für Medienschaffende.

Auch wie Freiberufler des digitalen Zeitalters ihre arbeitsrechtlichen Interessen angemessen vertreten können, blieb strittig. Während die US-Professorin Jamie Peck angesichts erfolgreicher Streiks amerikanischer Drehbuchautoren an die Notwendigkeit gewerkschaftlicher Organisation erinnerte, zeigte sich Eva Kiltz, Vorsitzende des Verbands kleiner Musikunternehmen, eher skeptisch: "Unsere Mitglieder arbeiten zwar auch unter hoher Selbstausbeutung, sind gleichzeitig aber auch Unternehmer. Von Gewerkschaften wollen die eigentlich nichts hören."

Social Bookmarking
Anzeige