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Studie: Studenten stellen höhere Ansprüche
Welche Kriterien bei der Arbeitgeberwahl wichtig sind, das wollte Kienbaum Communications von 353 Hochschulabgängern für die Absolventenstudie 2009/2010 erfahren. Rund 68 Prozent der dort Befragten entscheiden sich bei der Jobwahl prinzipiell nach dem Angebot persönlicher Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten.
51 Prozent legen Wert auf eine kollegiale Arbeitsatmosphäre, 43 Prozent wollen ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Arbeit und Freizeit beim künftigen Brötchengeber. Die Vergütung folgt erst an vierter Stelle, lediglich für 31 Prozent ist sie wichtig, 2008 waren es noch 78 Prozent.
„In Ansprache und Entwicklung der High Potentials wird vor allem der Umgang mit dem Anspruch an Work-Life-Balance eine große Herausforderung für Personalabteilungen und Kommunikation“, sagt Kienbaum-Geschäftsführer Erik Bethkenhagen. Ein weiteres Ergebnis der Studie: Für 54 Prozent ist die internationale Ausrichtung des Unternehmens entscheidend,
34 Prozent legen Wert auf ein ansprechendes Angebotsportfolio. Jeweils 30 Prozent der Absolventen hoffen auf Kreativität und Flexibilität im späteren Arbeitsleben. Eine bekannte Marke ist nur für sieben Prozent entscheidend. Die Präferenzen, ob der künftige Arbeitgeber ein mittelständisches Unternehmen oder ein Großkonzern sein soll, sind ausgeglichen. Auch das Internet als Informationsmedium spielt eine Rolle (89 Prozent). Die Recherche auf der Firmen-Website ist Standard (99 Prozent). Ebenfalls wächst die Bedeutung von Web 2.0 und Social Media.
Ascher Redakteur

