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Künftige Berufseinsteiger wünschen sich Entwicklungsmöglichkeiten
Künftige Berufseinsteiger wünschen sich Entwicklungsmöglichkeiten

Studie: Studenten stellen höhere Ansprüche

veröffentlicht am 09.03.2010 um 15:28 Uhr · Trends · Artikel

Welche Kriterien bei der Arbeitgeberwahl wichtig sind, das wollte Kienbaum Communications von 353 Hochschulabgängern für die Absolventenstudie 2009/2010 erfahren. Rund 68 Prozent der dort Befragten entscheiden sich bei der Jobwahl prinzipiell nach dem Angebot persönlicher Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten.

51 Prozent legen Wert auf eine kollegiale Arbeits­atmosphäre, 43 Prozent wollen ein ausgeglichenes Ver­hältnis zwischen Arbeit und Freizeit beim künftigen Brötchen­geber. Die Vergütung folgt erst an vierter Stelle, lediglich für 31 Prozent ist sie wichtig, 2008 waren es noch 78 Prozent.

„In Ansprache und Entwicklung der High Potentials wird vor allem der Umgang mit dem Anspruch an Work-Life-Balance eine große Herausforderung für Personalabteilungen und Kommunikation“, sagt Kienbaum-Geschäftsführer Erik Bethkenhagen. Ein weiteres Ergebnis der Studie: Für 54 Prozent ist die interna­tionale Ausrichtung des Unternehmens entscheidend,

34 Prozent legen Wert auf ein ansprechendes Angebots­portfolio. Jeweils 30 Prozent der Absolventen hoffen auf Kreativität und Flexibilität im späteren Arbeits­leben. Eine bekannte Marke ist nur für sieben Prozent entscheidend. Die Präferenzen, ob der künftige Arbeitgeber ein mittelständisches Unternehmen oder ein Großkonzern sein soll, sind ausgeglichen. Auch das Internet als Informations­medium spielt eine Rolle (89 Prozent). Die Recherche auf der Firmen-Website ist Standard (99 Prozent). Ebenfalls wächst die Bedeutung von Web 2.0 und Social Media.

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