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Facebook gibt Nutzerdaten weiter
Facebook hat einen Entwurf für überarbeitete Datenschutzregeln vorgestellt. Dieser sieht unter anderem vor, dass Facebook die Daten seiner Nutzer automatisch an Partner-Websites wie Spieleanbieter weitergeben darf. Es handle sich dabei um "einen kleinen Satz von Basisinformationen", so das Unternehmen.
Wie schon bei den letzten Änderungen an den Datenschutzregeln muss auch hier der Nutzer aktiv eingreifen und die voreingestellte Erlaubnis ändern. Nutzer und Medien kritisieren diese Schritt. Gegenüber "VentureBeat" hat Facebook-Sprecher Barry Schnitt Vermutungen zurückgewiesen, dass die Datenweitergabe dazu diene, gezielte Werbung besser an den Nutzer bringen zu können. Es gebe auch keine "finanziellen Beziehungen" zwischen Facebook und den "vertrauenswürdigen" Partner-Sites - die Schnitt allerdings nicht nannte.
Auf der neuen W&V-Fanpage können Sie mit anderen Facebook-Usern über dieses umstrittene Thema diskutieren.
Facebook hatte im September 2009 sein umstrittenes Werbeprogramm "Beacon" einstellen müssen, nachdem US-Nutzer eine Sammelklage gegen das Unternehmen angestrengt hatten. Beacon, das die Online-Einkäufe seiner Nutzer bei ausgewählten Anbietern aufzeichnete und danach Freunde über die Transaktionen informierte, löste bei seiner Einführung 2007 eine Nutzerrevolte auf der Social-Networking-Site aus.
Schönherr Redakteur













