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MA Print: Methodenwechsel treibt Leserzahlen in die Höhe
Auch wenn direkte Vergleiche mit der vorangegangenen Erhebung nicht möglich sind, zeigt sich bei den Tageszeitungen ein relativ deutlicher Trend nach unten. Die Gesamtreichweite aller Zeitungen liegt bei 69,6 Prozent, und damit – auch trotz erweiterter Grundgesamtheit – unter den 71,4 Prozent Reichweite aus dem vergangenen Jahr. Damit Lesen 49 Mio. deutschsprachige Personen ab 14 Jahren Zeitung, unter ihnen auch viele junge Leute: An einem durchschnittlichen Erscheinungstag liest fast die Hälfte der 14- bis 29-Jährigen Zeitung.
Die „Bild“-Zeitung erreicht mit mehr als 12,5 Mio. Lesern nach der aktuellen Erhebung nun – sei es durch die veränderte Grundgesamtheit oder Zugewinne in anderen Lesersegmenten – um 900.000 Leser mehr als vorher, die „Süddeutsche Zeitung“ erreicht nun knapp 1,3 Mio. Leser (+ 110.000), die „FAZ“ liegt mit 0,96 noch knapp unter der Eine-Million-Leser-Marke (+ 80.000 Leser). „Die Welt“ lesen 0,7 Mio. deutschsprachige Personen (+ 70.000), „tz“ knapp 0,4 (+ 60.000). Das „Handelsblatt“ hat jetzt eine Reichweite von 0,48 Mio. (+ 30.000), die „Abendzeitung“ erreicht 0,27 Mio. Leser pro Ausgabe (+ 20.000).
Insgesamt können die Zeitungen alle leicht zulegen – Gewinner darf sich aber dieses Mal trotzdem niemand nennen. Schließlich ist die Grundgesamtheit um 5,7 Mio. Leser gewachsen. Insbesondere das „Handelsblatt“ kann nun aufatmen. Bei der vor wenigen Wochen veröffentlichten Erhebung AWA vom Allensbach-Institut blieben die Düsseldorfer hinter der „Financial Times Deutschland“ zurück, nun liegen sie rund 150.000 vor der „FTD“ (0,33 Mio.).
Wadlinger Redakteur













