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Mafo-Markenranking: Öko-Label Frosch fehlt es an Sympathie
In einer Kooperation mit dem Markforschungsinstitut Mafo.de beleuchtet W&V Online wöchentlich ein anderes Marktsegment. Ziel der Produkttest ist es zu zeigen, welche Imagewerte die jeweiligen Marken bei den Verbrauchern erzielen, unabhängig von deren Konsumverhalten. Mafo.de hat dafür das Tool Brand Feel entwickelt, das sowohl den klassischen Markenmehrklang misst als auch eine Reihe von qualitativ-projektiven Fragen stellt. So kann schließlich sowohl die Performance als auch die Psychologie einer Marke gezeigt werden.
Auswertung von Mafo.de:(s. BIldgrafik oben):
Im aktuellen Test wurden sechs führende Waschmittelmarken beleuchtet. Im Vergleich der beiden Marktanteils-Platzhirsche Persil und Ariel hat die Henkel-Traditionsmarke die Nase vorn: Persil wird von den Verbrauchern im Vergleich zur Konkurrenz besonders stark als moderne, unkomplizierte Qualitätsmarke wahrgenommen. Beim Image-Sieg gegen Ariel kann sich Persil auf die im Vergleich zur Procter & Gamble-Marke klar stärkeren Image-Eckpfeiler Qualität, Tradition und Konsumentenvertrauen verlassen. Der Marken-Klassiker verfügt zudem mit dem Slogan-Evergreen „Da weiß man, was man hat“ über den stärksten Marken-Claim aller getesteten Konkurrenten – kein Selbstläufer, da bis auf OMO alle getesteten Marken mit überdurchschnittlich starken Claims um die Gunst der Kunden werben. Ariel liefert ein starkes Ergebnis ab, kann sich aber von Persil nicht wirklich differenzieren und profiliert sich auf den gleichen Dimensionen wie der große Konkurrent aus Düsseldorf, nur meist etwas schwächer ausgeprägt.
Was weiter auffiel: Die Öko-Marke Frosch besitzt eindeutig das natürlichste Image im Ranking. Interessanterweise macht dies die Marke aber nicht unbedingt sympathischer oder attraktiver. In diesem Punkt vergeben die befragten Verbraucher für Frosch nur unterdurchschnittliche Noten. Schwaches Abschneiden dagegen bei der Unilever-Brand OMO. In praktisch allen Image-Dimensionen erzielt die Marke klar unterdurchschnittliche Score-Werte und rangiert damit abgeschlagen am Ende des Feldes. Dabei hapert es vor allem in punkto Modernität, Attraktivität und Qualitätswahrnehmung.
Treckmann Redakteur













