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Mobiles Surfen: Deutsche noch zurückhaltend
Die Deutschen sind im internationalen Vergleich noch sehr zurückhaltend im Umgang mit dem mobilen Internet. Nur etwa jeder zehnte Mobilfunknutzer (13 Prozent) surft hierzulande über sein Handy im Web.
In China greift hingegen mehr als ein Drittel (38 Prozent) von unterwegs über das Mobiltelefon aufs Internet zu, in den USA ungefähr jeder Vierte (27 Prozent). Diese Zahlen gab heute das Forschungsinstitut Nielsen im Mobile Insights Report zur Handynutzung in USA, China und Deutschland im ersten Quartal 2010 bekannt.
Vor allem Wetter- und Nachrichtenwebsites (44 bzw. 40 Prozent) werden in Deutschland mobil angesurft. Dahinter folgen Suchmaschinen (38 Prozent), Sportseiten (24 Prozent) sowie Unterhaltungsangebote und Shoppingwebsites (jeweils 23 Prozent). Während auch in den USA vor allem Informationen zur Wetterlage abgefragt werden (53 Prozent), zeigen die Chinesen die größte Begeisterung für Unterhaltungsangebote (41 Prozent).
Ein deutlicher Unterschied zwischen den untersuchten Nationen zeigt sich hinsichtlich der Nutzung von sozialen Netzwerken via Handy. Während die Nutzung der mobilen Angebote von Facebook und Co. in Deutschland (18 Prozent) und in China (sieben Prozent) noch recht schwach ausgeprägt ist, sieht das in den USA schon anders aus. „In den USA liegen soziale Netzwerke auf Platz drei der meistbesuchten Online-Sites im mobilen Bereich und werden bereits von 41 Prozent der mobilen Surfer genutzt“, erklärt Michele Zwolinski, Global Account Director bei Nielsen.
Insgesamt wird das Handy aber nach wie vor noch am meisten für das Versenden von Textnachrichten eingesetzt. 62 Prozent der deutschen Mobiltelefon-Nutzer verwenden es zum SMS-Versenden, in China sind es 86 Prozent.
Ross Redakteur














