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Studie: Event-Budgets steigen
Deutsche Unternehmen gaben 2009 rund 15,2 Milliarden Euro bei Messebeteiligungen und Events aus. Das ist ein Einzelergebnis aus der Studie "Dialogmarketing Deutschland 2010" der Deutschen Post, die die AUMA (Ausstellungs- und Messe-Ausschuss
der Deutschen Wirtschaft) ausgewertet hat. Die Summe stelle ein Fünftel und damit den größten Posten der gesamten Marketingaufwendungen dar. Es folgen die Ausgaben für Anzeigen mit 13,4 Milliarden Euro und voll adressierte Werbesendungen mit 10,2 Milliarden Euro, die beide deutliche Einbußen von 12 Prozent und 15 Prozent im Vergleich zu 2008 verzeichneten.
Trotz insgesamt rückläufiger Marketingbudgets konnten bei Messen und Events sogar leichte Zuwächse verzeichnet werden, so die AUMA, die vor allem darauf zurückzuführen seien, dass mehr Unternehmen diese Instrumente genutzt haben. Das Wachstum geht vor allem auf das Konto der Kleinst- und Kleinunternehmen mit weniger als eine Million Euro Umsatz pro Jahr, während sich die Ausgaben bei den größeren Unternehmen, die breits ein höhreres Niveau erreicht hätten, sich kaum verändert hätten.
Vor allem die Handels- und Dienstleistungsunternehmen hätten ihre Budgets aufgestockt, während im produzierenden Gewerbe keine Steigerungen zu verzeichnen waren. Messebeteiligungen sind im produzierenden Gewerbe aber nach wie vor das mit Abstand dominierende Medium: Jeder dritte Euro, der in diesem Sektor für Marketing ausgegeben wird, fließe in Messen.
Nach Einschätzung des AUMA bestätigen diese Ergebnisse Analysen großer Industriebranchen über den Stellenwert einzelner Marketinginstrumente. So investieren die Unternehmen des Maschinenbaus und der Elektroindustrie jeweils rund 40 Prozent ihrer Marketingbudgets in Messebeteiligungen.
Die Studie Dialogmarketing wird jährlich von der Deutschen Post durchgeführt. An der diesjährigen Befragung haben 2.800 Unternehmen teilgenommen.
Janotta Redakteur













