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Studie: So unterscheiden sich Online- und Mobile-Gamer

Studie: So unterscheiden sich Online- und Mobile-Gamer

veröffentlicht am 27.07.2010 um 12:10 Uhr · Media & Marktforschung · Artikel

Online und Mobile Games gehören inzwischen zum Alltag vieler Konsumenten und erfreuen sich wachsender Verbreitung und Beliebtheit. Wie eine neue Meta-Studie von Greentube herausgefunden hat, gibt es allerdings gibt bei beiden Spielarten Unterschiede, die nicht nur darauf zurückzuführen sind, dass sie auf unterschiedlichen Endgeräten – PC und Mobile – genutzt werden.

Mobile-Gamer spielen im Vergleich zu Online-Gamern eher unregelmäßig. Dennoch rangiert dieses Hobby in der Handy-Nutzung momentan noch deutlich vor dem Surfen im mobilen Internet. Dabei sind vorinstallierte Spiele gefragter als der Download-Content, der mit Mehrkosten verbunden ist. Hat ein Spieler allerdings einmal ein Spiel heruntergeladen, dann neigt er dazu, dies zu wiederholen.

Die Zahl der Online-Spieler ist im vergangenen Jahr um 30 Prozent gestiegen. Dabei stehen vor allem Strategie- und Denkspiele sowie Action Abenteuer im Vordergrund. Doch auch zeitintensive Massively Multiplayer Online Games (MMO) erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Vor allem die Altersgruppe der 35- bis 44-Jährigen kann einen hohen Spieleanteil verbuchen (26 Prozent). Dabei können sich Frauen vor allem für Casual Games begeistern, Männer hingegen widmen sich lieber Spielen mit Bezahlcontent. Die junge Zielgruppe der 13- bis 24-Jährigen beschäftigt sich am liebsten mit Mobile Games. Insgesamt wurde in Deutschland 2009 ein Mobile-Spiele-Umsatz von 140 Millionen Euro erwirtschaftet.

Bei der Nutzung spielunabhängiger Internet-Angebote unterscheiden sich Online-Gamer kaum von anderen Internetsurfern. Neuigkeiten, Videos und die Kommunikation mit Freunden spielen hier die wichtigste Rolle. Allerdings nutzen Online-Gamer häufiger die Möglichkeit zum Online-Shopping. Dabei werden vor allem Bücher, CDs, DVDs vor Kleidung und Schuhen gekauft. Auf Platz drei der beliebtesten Online-Käufe stehen Multimedia-Geräte, gefolgt von Elektro-Haushaltswaren und Spiele bzw. Spielzeug.

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