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Studie zum Kaufverhalten: Web wichtiger als Prospekte
Die Informationssuche im Netz ist für das Kaufverhalten meist wichtiger als Prospekte und Kataloge. Auch für den Kauf wächst die Bedeutung. Das belegt die Branchenstudie "Das Web als zentrales Element für die Kaufentscheidung im Einzelhandel“, die Enigma GfK für Yahoo durchgeführt hat. Sie ist repräsentativ für die deutschen Internetnutzer und betrachtet sechs Branchen.
62 Prozent der Onliner haben demnach im letzten Jahr Bekleidung oder Schuhe online erstanden. Selbst Möbel und Wohn-Accessoires, Heimwerkerbedarf (je 28 Prozent) und Lebensmittel (30 Prozent) werden online erstanden. Bei dem E-Commerce-Renner Mode gehen rund einem Drittel der Käufe Recherchen voran. Zwei Drittel der Befragten informieren sich im Geschäft, über die Hälfte nutzt auch das Netz. Das zeigt die Bedeutung der Web-Präsenz für den Handel.
Über alle Branchen hinweg geben 36 Prozent an, dass das Netz häufig der Auslöser für Käufe ist. Die bevorzugten Quellen unterscheiden sich je nach Branche: Bei Mode liegen Shopping-Sites knapp an der Spitze, in den anderen Branchen sind Suchmaschinen die meistgenannte Quelle. Auch Preisvergleichs-Portale, Shopping-Sites und Hersteller-Präsenzen schneiden gut ab. Foren und Web-Communities spielen eine sehr geringe Rolle.
Auch Online-Angebote wie Coupons und Prospekte kommen bei der Zielgruppe gut an: Über 40 Prozent der Befragten sind daran interessiert. Online-Coupons und Online-Prospekte scheinen damit ein probates Mittel zu sein, Käufe anzuregen.
Pfister Redakteur













