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W3B-Studie: 66 Prozent der Smartphone-Besitzer nutzen Apps
Bereits zwei drittel aller Smartphone-Besitzer nutzt Apps. Die kleinen Programme gelten daher bereits als Indikator für die wachsende Bedeutung des mobilen Internet. So zeigt die neue W3B-Studie „Das mobile Internet“ von Fittkau & Maaß Consulting, dass allein 66 Prozent aller Smartphone-Besitzer Apps aus dem Angebot von Apple-iTunes-Store, von Nokias Ovi oder anderen Anbietern nutzen. Dabei werden überwiegend kostenfreie Anwendungen (von 69 Prozent der User) heruntergeladen. Mobile Navigationsservices sind dabei aus Nutzersicht die allerwichtigste Anwendung, gefolgt von Spielen, Nachrichten und Wetterinformationsdiensten.
Daneben zeigen die W3B-Ergebnisse auch, dass das mobile Internet die Masse noch nicht erreicht hat. Derzeit ist es noch ein Medium für die Besitzer der mobilen Premium-Geräte beziehungsweise Smartphones. Sowohl bei der Nutzungsdauer als auch bei der Menge und Vielfalt der genutzten Online-Services und -Features sind die Smartphone-Besitzer den normalen Internet-Handy-Surfern weit voraus. Allerdings ersetzen die Smartphones zunehmend normale Handys mit Online-Zugang. Vom Frühjahr 2009 bis zum Frühjahr 2010 stiegen deren Anteil von 12,1 Prozent bei den Usern auf 18 Prozent an. Der Anteil der Online-Handys fiel dagegegn von 44,2 Prozent auf 39,3 Prozent.
Der große Wachstumsschub für den mobilen Online-Markt steht den W3B-Studienergebnissen zufolge noch aus. Die Studienautoren glauben, dass neue Geräte aus der Welt der Surfpads und Tablet-PCs den mobilen Trend erst noch verstärken wird,. Das Fazit von Fittkau & Maaß: „Die Zukunft des mobilen Netz hat gerade erst begonnen.“ Für die W3B-Studien-Wellen werden regelmäßig mehr als 100 000 User befragt.
Pellikan Redakteur














