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B.Z.: Heute noch auf Hochdeutsch, morgen ist Dialekt gefragt.
B.Z.: Heute noch auf Hochdeutsch, morgen ist Dialekt gefragt.

Jute Jedanken in der B.Z.

veröffentlicht am 07.04.2010 um 15:00 Uhr · Medien · Artikel

Alle Nicht-Berliner werden für die morgige Lektüre der "B.Z." möglicherweise einen Übersetzer brauchen: Das Axel Springer-Blatt erscheint am 8. April komplett in Berliner Mundart. Auslöser der Aktion ist eine aktuelle Forsa-Studie, der zufolge zwei Drittel aller Deutschen die Mundart mögen; jeder zweite Berliner beherrscht das Idiom.

Da allerdings nicht nur Mitarbeiter mit Berliner Schnauze die "B.Z." herstellen, brauchte es auch Hilfe von Experten, die die hochdeutschen Texte der Unkundigen übersetzen. Zu diesem Zweck hat die "B.Z." den Dialekt-Forscher Norbert Dittmar, Professor an der Freien Universität Berlin, an Bord geholt. Er war es auch, der in der Redaktion den Stein ins Rolen brachte: Er forderte die "B.Z."-Macher auf, eine Ausgabe auf berlinisch zu produzieren. Außerdem wurden Bestseller-Autorin Sabine Thiesler ("Drei Damen vom Grill") sowie der Autor Karl-Heinz Scherfling ("Asterix"-Übersetzung) für das Projekt rekrutiert.

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